Aktuelle Hinweise zur Feier der Eucharistie und dem Gebrauch von Weihwasser

Erklärung zum Friedensgruß

Zur Zeit ist die Gefahr der Ansteckung mit Infektionskrankheiten erhöht. Dies erfordert auch im Gottesdienst eine erhöhte Achtsamkeit und den Schutz vor Ansteckung. Deshalb verzichten wir in den Gottesdiensten auf das Händereichen beim Friedensgruß. Ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung kann auch ein freundliches Lächeln oder Zunicken sein.

Erklärung zum Verzicht auf die Mundkommunion

Zum Kommunionempfang möchten wir heute folgenden Hinweis geben: Wer die Kommunion empfangen möchte, entscheidet üblicherweise, ob dies als Hand- und Mundkommunion erfolgen soll. Wegen der derzeitigen erhöhten Ansteckungsgefahr bitten wir Sie, die Kommunion ausschließlich mit der Hand zu empfangen. Der Verzicht auf die Mundkommunion ist in diesem Fall ein Zeichen der Verantwortung füreinander. Außerdem möchten wir auf die Möglichkeit der Geistlichen Kommunion hinweisen, bei der Gläubige, die aus irgendeinem Grund nicht die Kommunion empfangen können oder wollen, sich während der Kommunionspendung im Gebet in besonderer Weise mit Jesus Christus verbindet.

Erklärung zum Verzicht auf Weihwasser

Ein leeres Weihwasserbecken finden Sie normalerweise nur am Karfreitag vor. Dass die Weihwasserbecken zur Zeit leer bleiben, ist eine Vorsichtsmaßnahme wegen der derzeitigen erhöhten Ansteckungsgefahr. Das Nehmen von Weihwasser beim Betreten der Kirche macht uns bewusst, dass wir als Getaufte zusammenkommen und Gottesdienst feiern. In dieser Zeit können wir diesen Gedanken mit einem einfachen Kreuzzeichen verbinden. Der Verzicht auf das Weihwasser ist in diesem Fall ein Zeichen der Verantwortung füreinander.

Aachen, den 27. Februar 2020

Dr. Andreas Frick; Generalvikar