Archiv der Kategorie: Aktuelle Entwicklungen – Corona

Telefonsprechstunde Kreis Viersen

Pressemitteilung von Freitag, 20. März 2020
Kreis Viersen Pressestelle

Corona-Isolation: Kreis bietet Telefonsprechstunde an

Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind Ansprechpartner in
Ausnahmesituationen

Aufgrund der aktuellen Situation, in der Menschen angehalten sind, soziale Kontakte zu vermeiden, bietet der Sozialpsychiatrische Dienst des Kreises Viersen eine  Telefonsprechstunde an. Sie ist ein Angebot für Menschen, denen die derzeitige Isolation zu schaffen macht und die gern mit einer Vertrauensperson sprechen möchten. Anrufen kann zudem, wer unter einer Angst- und Panikstörung leidet oder psychisch krank ist. Die Gesprächspartner sind Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes im Gesundheitsamt des Kreises Viersen.
Die Telefonsprechstunde wird unter der Nummer von 02162 39-1593 montags von 9 Uhr bis 12 Uhr und donnerstags von 13 bis 16 Uhr angeboten.
Pressekontakt: Stephanie Züll, Telefon 02162 39-1034

Nachbarschaftliche Hilfen der Stadt Nettetal

Presseinformation der Stadt Nettetal:

EINSATZ Ehrenamt in Nettetal – nachbarschaftliche Hilfe in Zeiten der Corona-Krise

Die momentane Situation des sehr eingeschränkten alltäglichen Lebens stellt besonders Menschen vor Herausforderungen, die sich derzeit nicht selbst versorgen können. Wer unter Quarantäne steht oder die Wohnung nicht verlassen möchte, da man zu einer Risikogruppe gehört, kann sich gerne an die Stadt Nettetal wenden. Auch Bürger, die gerne ihre Mitmenschen unterstützen möchten und einen Einkauf oder Botengang übernehmen würden, können Kontakt aufnehmen.

„Wir versuchen die Menschen, die gerne helfen möchten mit den Menschen, die Hilfe benötigen, zusammenzubringen. Gerne können sich auch Einzelhandel und Gastrobetriebe, die aktuell einen Lieferdienst anbieten, melden“, erklärt Maike Peters, Pflegestützpunkt/Seniorenberaterin der Stadt Nettetal. Sie wird die ehrenamtliche Hilfe und Unterstützung in den kommenden Wochen für die Stadt Nettetal koordinieren. Kontakt ist telefonisch von 8.30 bis 15 Uhr unter 02153/898-5028 oder per E-Mail an ehrenamt@nettetal.de möglich.

Die Sprechstunden von EINSATZ – Ehrenamt in Nettetal finden derzeit nicht statt.

Internetseelsorge im Bistum Aachen

“Ist da jemand, der mein Herz versteht?
Und der mit mir bis ans Ende geht?
Der mir den Schatten von der Seele nimmt?
Und mich sicher nach Hause bringt?
Ist da jemand, der noch an mich glaubt?
Ist da jemand?“

Dieser Text stammt aus einem Lied des Songwriters und Sängers Adel Tawil. Es sind Gedanken und Gefühle, die Menschen angesichts einer schwierigen Lebenssituation beschleichen können. Ist da jemand, dem ich meine Sorgen anvertrauen kann? Die Internetseelsorge im Bistum Aachen ist ein Angebot für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. In Zeiten der Corona-Krise, in denen wir soziale Kontakte reduzieren müssen, stellen sich Menschen die Frage: „Ist da jemand?“ Wir sind für Sie in der Onlineberatung da. Der Kontakt erfolgt über ein gesichertes Web-Mail-System, das absolute Vertraulichkeit gewährleistet. Sie erreichen uns über:

www.internetseelsorge.de

 

Vereinbarungen für die GdG-Nettetal ab dem 17.03.2020

Folgende Vereinbarungen gelten ab dem 17.03.2020 für die GdG-Nettetal

Öffentliche Gottesdienste werden ab dem 17. März 2020 eingestellt, dies gilt auch für die Kar- und Ostertage mit allen Veranstaltungen von Palmsonntag bis Ostermontag sowie für alle Erstkommunionfeiern in Nettetal und Firmgottesdienste in Nettetal.

Taufen, Trauungen, Jubiläumsgottesdienste sind zu verschieben.

Die Priester feiern stellvertretend für die Gläubigen die Hl. Messe, d.h. ohne Beteiligung von Gläubigen und Ministranten.

Beerdigungen finden weiterhin statt, jedoch ohne Trauerfeier in Kirche oder Trauerhalle. Der Kreis der Anwesenden bei Beerdigungen ist möglichst klein zu halten.

Beisetzungen in Kolumbarien können im engsten Familienkreis stattfinden.

Die Kirchen unserer GdG-Nettetal halten die Kirchen als Orte des persönlichen Gebets offen (so lange es von staatlicher oder kommunaler Weise keine anderen Weisungen gibt). Hier sind die Hygienevorschriften einzuhalten.

Sämtliche Maßnahmen und Veranstaltungen auf allen kirchlichen Ebenen unterbleiben.

Diese Verfügung trifft mit dem 17. März 2020 in Kraft und gilt zunächst bis zum 19. April 2020.

Für die GdG Nettetal

Günter Puts, Pfarrer

Leiter der GdG Nettetal

17.3.2020

Aktuelle Hinweise zur Feier der Eucharistie und dem Gebrauch von Weihwasser

Erklärung zum Friedensgruß

Zur Zeit ist die Gefahr der Ansteckung mit Infektionskrankheiten erhöht. Dies erfordert auch im Gottesdienst eine erhöhte Achtsamkeit und den Schutz vor Ansteckung. Deshalb verzichten wir in den Gottesdiensten auf das Händereichen beim Friedensgruß. Ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung kann auch ein freundliches Lächeln oder Zunicken sein.

Erklärung zum Verzicht auf die Mundkommunion

Zum Kommunionempfang möchten wir heute folgenden Hinweis geben: Wer die Kommunion empfangen möchte, entscheidet üblicherweise, ob dies als Hand- und Mundkommunion erfolgen soll. Wegen der derzeitigen erhöhten Ansteckungsgefahr bitten wir Sie, die Kommunion ausschließlich mit der Hand zu empfangen. Der Verzicht auf die Mundkommunion ist in diesem Fall ein Zeichen der Verantwortung füreinander. Außerdem möchten wir auf die Möglichkeit der Geistlichen Kommunion hinweisen, bei der Gläubige, die aus irgendeinem Grund nicht die Kommunion empfangen können oder wollen, sich während der Kommunionspendung im Gebet in besonderer Weise mit Jesus Christus verbindet.

Erklärung zum Verzicht auf Weihwasser

Ein leeres Weihwasserbecken finden Sie normalerweise nur am Karfreitag vor. Dass die Weihwasserbecken zur Zeit leer bleiben, ist eine Vorsichtsmaßnahme wegen der derzeitigen erhöhten Ansteckungsgefahr. Das Nehmen von Weihwasser beim Betreten der Kirche macht uns bewusst, dass wir als Getaufte zusammenkommen und Gottesdienst feiern. In dieser Zeit können wir diesen Gedanken mit einem einfachen Kreuzzeichen verbinden. Der Verzicht auf das Weihwasser ist in diesem Fall ein Zeichen der Verantwortung füreinander.

Aachen, den 27. Februar 2020

Dr. Andreas Frick; Generalvikar