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Vereinbarungen für die GdG-Nettetal ab dem 17.03.2020

Folgende Vereinbarungen gelten ab dem 17.03.2020 für die GdG-Nettetal

Öffentliche Gottesdienste werden ab dem 17. März 2020 eingestellt, dies gilt auch für die Kar- und Ostertage mit allen Veranstaltungen von Palmsonntag bis Ostermontag sowie für alle Erstkommunionfeiern in Nettetal und Firmgottesdienste in Nettetal.

Taufen, Trauungen, Jubiläumsgottesdienste sind zu verschieben.

Die Priester feiern stellvertretend für die Gläubigen die Hl. Messe, d.h. ohne Beteiligung von Gläubigen und Ministranten.

Beerdigungen finden weiterhin statt, jedoch ohne Trauerfeier in Kirche oder Trauerhalle. Der Kreis der Anwesenden bei Beerdigungen ist möglichst klein zu halten.

Beisetzungen in Kolumbarien können im engsten Familienkreis stattfinden.

Die Kirchen unserer GdG-Nettetal halten die Kirchen als Orte des persönlichen Gebets offen (so lange es von staatlicher oder kommunaler Weise keine anderen Weisungen gibt). Hier sind die Hygienevorschriften einzuhalten.

Sämtliche Maßnahmen und Veranstaltungen auf allen kirchlichen Ebenen unterbleiben.

Diese Verfügung trifft mit dem 17. März 2020 in Kraft und gilt zunächst bis zum 19. April 2020.

Für die GdG Nettetal

Günter Puts, Pfarrer

Leiter der GdG Nettetal

17.3.2020

Wasser des Lebens

Wasser des Lebens!!??    

Oder: 

Liebe Freunde und Freundinnen!

Jetzt hat es uns auch erwischt: CORONA-KRISE! Unverhofft ist sie entstanden in irgendeinem Winkel der Welt und hat die Globalisierung genutzt, um sich bis zu uns vorzuarbeiten und auszubreiten.

Und so werden wir zum Stillstand verurteilt. Alle Aktivitäten, gesellschaftlich und wirtschaftlich, nützlich und unnützlich, sinnvoll und unsinnig müssen eingestellt werden. Das Leben geht auf Stillstand. Fragen über Fragen bis hin zu  Angst und Schrecken.

Und jeder meint etwas sagen zu müssen. Deshalb möchte ich auch etwas dazu sagen, denn ich bin ein Vertreter der Kirche, nicht besonders hoch in der Hierarchie, aber immerhin seit weit über 50 Jahren in vielen Bereichen ehrenamtlich und hauptamtlich aktiv, zur Zeit seit über 25 Jahren als Gemeindereferent in St. Clemens, Nettetal-Kaldenkirchen.

Meine Glaube sagt mir klar und eindeutig, dass wir als Christen, als Gemeinden, als Seelsorger in der heutigen Situation das Sagen und Verordnen und Anweisen und Bedenken und Ratschlagen und …… nicht nur den Politikern, Mikrobiologen, Medizinern, Psychologen, Börsianern, Wirtschaftswissenschaftlern und allen sonstigen qualifizierten und auch selbsternannten Experten überlassen dürfen. Denn, wie wir am Beginn der Fastenzeit gehört haben, und was eigentlich jeder Mensch aus eigener Erfahrung weiß: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. (- Auch wenn Berthold Brecht das Fressen vor der Moral einordnet. -)  Das ist mir ganz besonders am Sonntag, dem 15.03.2020, sehr bewusst geworden genau an dem Wochenende, das uns all die Konsequenzen und Unannehmlichkeiten der Corona-Krise beschert hat.

Wie die Faust auf’s Auge habe ich an diesem Sonntag das Wort aus der Bibel erlebt, das in unseren katholischen Kirchen als Evangelium vorgelesen wurde. Jesus kommt auf dem Weg durch das ausgetrocknete Bergland zum Jakobsbrunnen, einem bis heute von Juden, Muslimen und Christen in Israel verehrten Ort. Aus diesem Brunnen erhält er von einer unbekannten Frau Wasser, um seinen Durst zu löschen. Daraus entwickelt sich ein Gespräch mit der Aussage, dem Versprechen Jesu: Ich gebe Dir das Wasser des Lebens. Und: dann wirst Du niemals mehr Durst haben. Klar, dass die Frau antwortet: Herr, gib mir dieses Wasser!

Und genau dieses Wasser des Lebens ist es, das uns jetzt so abhanden kommt.  Lebensmittel, alle materiellen Dinge, die wir zum Leben brauchen, haben wir in der jetzt erst beginnenden Krise in Mengen, ja noch so viele, dass wir immer noch und weiterhin dabei sind, sie anderen weg zu nehmen, die diese zur Zeit viel, viel dringender bräuchten.  Aber was geht mit einem Mal verloren? Die Basis unserer Gesellschaft, unser Wohlstand gerät ins Wanken. Viele Pfeiler, auf denen der Einzelne, die Familien, die Gemeinden, der Staat seine Existenz aufgebaut haben, scheinen nicht mehr zu halten. Appelle zur Solidarität sind sehr wichtig, werden aber auf Dauer ihre Wirkung verlieren.

Herr, gib mir dieses Wasser!  Ich kann es mir nicht anders vorstellen, aber es ist gerade jetzt unsere Aufgabe, dieses lebensspendende und lebenserhaltende Wasser zu reichen, zu schenken, zu verschenken, das Wasser der Freundschaft und der Solidarität, das Wasser des Friedens und der Freiheit, das Wasser der Geschwisterlichkeit und  der Nächstenliebe zu teilen.

Als Christen haben wir es in der Taufe erhalten.  Und egal was ist: Gott ist uns nah, denn er hat den Namen: „Ich bin da“, immer und ewig. Ich lasse euch nicht allein. Und durch Jesus, der in allem gesagt und gezeigt hat, wie heilsam und gut sein Wasser des Lebens ist, soll es in uns auch heute lebenserhaltend fließen. Er beauftragt uns alle, dieses in seinem Namen weiter zu geben.

Deshalb bitte ich Sie alle, bleiben Sie nicht allein, verschenken Sie Ihre Ideen, Gedanken, Ihre Freundschaft. Teilen Sie, was in Ihnen steckt an Gedanken, Ideen, Gebeten und allen möglichen Dingen des Lebens. Halten Sie Kontakt zu den Mitmenschen, besonders zu denen, die unter den gegebenen Umständen sehr einsam sein werden. Seien Sie kreativ, denn auch die zur Zeit notwendigen Beschränkungen lassen uns viel Raum miteinander menschlich und freundschaftlich umzugehen.

Für alle Ideen, Angebote, Gedanken, Bitten, Gebete, gute Worte sind wir dankbar. Wir werden Ihre Rückmeldungen, wenn Sie das wünschen, an andere weiter reichen, sie mitteilen, mit anderen teilen, an alle verschenken, damit keiner allein bleiben muss, und jeder aus dieser Quelle trinken kann. Wir alle werden das brauchen, denn das, was noch auf uns zu kommt, wird uns auf vielfältige Weise herausfordern.

An dieser Stelle werden wir, die Seelsorger unserer GdG-Nettetal, jeweils zum Sonntag unsere Gedanken an Sie weiter geben. Solange keine öffentlichen Gottesdienste in unseren Gotteshäusern möglich sind, möchten wir Ihnen in dieser Form begegnen, und Ihnen das Wort Gottes mit auf den Weg geben, verbunden mit der Bitte, es auch an die Menschen weiter zu geben, die auch das Wasser des Lebens brauchen. Das sind sicherlich mehr, als wir uns in normalen Zeiten vorstellen.

Mittwoch, 18.03.2020

Bernhard Müller, Gemeindereferent

Werbung Kirchenchor St. Clemens

Singen Sie gern? Singen Sie allein? Dann singen Sie doch lieber mit uns! Die auf dem Foto, das sind wir, der Kirchenchor Cäcilia der Pfarrgemeinde St. Clemens Kaldenkirchen.

Sollten Sie im Chorgesang unerfahren sein, so macht das gar nichts. Unser Chorleiter hilft!  Wir singen querbeet alles, was uns gefällt – klassische Musik sowie Neues geistliches Lied. Besonders viel Freude bereitet die musikalische Mitgestaltung der großen Feste des Kirchenjahres.  

Männer würden wir besonders gern begrüßen, da diese sich erfahrungsgemäß von solchen Aufrufen nicht angesprochen fühlen. Frauen entscheiden sich leichter.  

Eine gute Gemeinschaft will natürlich gepflegt werden, und das tun wir ! Wir sitzen gern gemütlich zusammen, machen Ausflüge und feiern Karneval. 

Freitags ab 19.30 Uhr proben wir in der Gaststätte „Zur Mühle“ bzw. im Convent. Geben Sie sich einen Ruck und kommen einfach zu einer Probe oder  rufen Sie an :

          Almut Kerdels,        (Vorsitzende)  Tel. 02157-5777  oder

          Achim Bruns,           (Chorleiter)     Tel. 02153-73 93 34.

Aktuelle Hinweise zur Feier der Eucharistie und dem Gebrauch von Weihwasser

Erklärung zum Friedensgruß

Zur Zeit ist die Gefahr der Ansteckung mit Infektionskrankheiten erhöht. Dies erfordert auch im Gottesdienst eine erhöhte Achtsamkeit und den Schutz vor Ansteckung. Deshalb verzichten wir in den Gottesdiensten auf das Händereichen beim Friedensgruß. Ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung kann auch ein freundliches Lächeln oder Zunicken sein.

Erklärung zum Verzicht auf die Mundkommunion

Zum Kommunionempfang möchten wir heute folgenden Hinweis geben: Wer die Kommunion empfangen möchte, entscheidet üblicherweise, ob dies als Hand- und Mundkommunion erfolgen soll. Wegen der derzeitigen erhöhten Ansteckungsgefahr bitten wir Sie, die Kommunion ausschließlich mit der Hand zu empfangen. Der Verzicht auf die Mundkommunion ist in diesem Fall ein Zeichen der Verantwortung füreinander. Außerdem möchten wir auf die Möglichkeit der Geistlichen Kommunion hinweisen, bei der Gläubige, die aus irgendeinem Grund nicht die Kommunion empfangen können oder wollen, sich während der Kommunionspendung im Gebet in besonderer Weise mit Jesus Christus verbindet.

Erklärung zum Verzicht auf Weihwasser

Ein leeres Weihwasserbecken finden Sie normalerweise nur am Karfreitag vor. Dass die Weihwasserbecken zur Zeit leer bleiben, ist eine Vorsichtsmaßnahme wegen der derzeitigen erhöhten Ansteckungsgefahr. Das Nehmen von Weihwasser beim Betreten der Kirche macht uns bewusst, dass wir als Getaufte zusammenkommen und Gottesdienst feiern. In dieser Zeit können wir diesen Gedanken mit einem einfachen Kreuzzeichen verbinden. Der Verzicht auf das Weihwasser ist in diesem Fall ein Zeichen der Verantwortung füreinander.

Aachen, den 27. Februar 2020

Dr. Andreas Frick; Generalvikar

Familienwochenende vom 09. – 11.10.2020

Familienwochenende in der Jugendbildungsstätte Merzbach bei Rheinbach der Pfarren St. Clemens Kaldenkirchen und St. Lambertus Leuth

In diesem Jahr werden wir noch einmal in der evangelischen Jugendbildungsstätte Merzbach bei Rheinbach in der Nähe von Bonn zu Gast sein. Wie wir uns schon 2014 und 2015 überzeugen konnten, ist hier alles vorhanden, was das Kinder- und Elternherz begehrt: Spielplatz, Sportplatz, Grillplatz, Wald und Bäche.

Der Kostenbeitrag liegt bei 70 € pro Kind/Jugendlicher und 80 € pro Erwachsener. In diesem Preis sind Hin- und Rückfahrt nicht enthalten; die muss jeder Familie selbst tragen.

Mit der Anmeldung ist eine Anzahlung von 50 € pro Familie zu zahlen. Mitfahren können bis zu 50 Personen. Die Anmeldezettel liegen in der Kirche und im Pfarrbüro aus. Eine Anmeldung ist bis Ende April im Pfarrbüro möglich.

Ansprechpartner: Bernhard Müller (Tel.: 811796)

NEU: Pfarrbrief-Newsletter – Jetzt registrieren!

Damit die neuesten Infos über unsere Pfarrgemeinden jetzt auch ganz schnell und einfach abrufbar sind, gibt es ab sofort einen Pfarrbrief-Newsletter, mit dem du immer aktuell informiert bist! 

Dazu senden wir dir eine E-Mail mit dem Link auf den aktuellen Pfarrbrief auf unserer Homepage. So weißt du immer sofort Bescheid, wenn es etwas Neues gibt!

Wie das geht? – Ganz einfach!

Schreibe uns einfach eine E-Mail an pfarrbrief@stclemens-kaldenkirchen.de bzw. pfarrbrief@stlambertus-leuth.de und du wirst für den Newsletter registriert.

Dazu senden wir dir eine Bestätigungs-E-Mail, auf die du dann nochmals antwortest, dass du den Newsletter erhalten möchtest (sog. Double-opt-in-Verfahren). So stellen wir sicher, dass es auch wirklich du warst, der sich mit uns in Verbindung gesetzt hat.

Wenn du den Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, so schreibe uns einfach eine E-Mail an die oben angegebene Adresse und wir löschen dich aus dem Verteiler.

All diese Informationen kannst du jederzeit noch einmal nachlesen auf unserer Seite zum Datenschutz.

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