Letzter Rundbrief aus Bolivien

Ein letztes Mal Fiesta, viele kleine Abschiede und ein großes Dankeschön

Hallo ihr Lieben,

ein letztes Mal schreibe ich euch einen Rundbrief und dieses Mal schon nicht mehr aus Bolivien.

Seit nun schon ein bisschen mehr als einer Woche bin ich wieder in Deutschland. Meine Zeit als MaZ im Einsatz ist damit also schon vorbei. Mittlerweile sind sogar schon unsere beiden Nachfolgerinnen in den Internaten angekommen und haben sich schon ein bisschen eingelebt.

Meine letzten Tage in Bolivien habe ich natürlich in vollen Zügen genossen. Und auch wenn der Abschied mir sehr schwer fiel und sehr tränenreich war, bin ich doch gut wieder im guten alten Kaldenkirchen angekommen.

Zu guter Letzt möchte ich noch eine große Kleinigkeit loswerden, nämlich DANKE!

Vielen lieben dank erstmal an alle, die mich und das Steyler MaZ-Projekt finanziell unterstützt haben und so fleißig meinen Solifonds gefüllt haben.

Vielen Dank an meine Familie, die das ganze Jahr über hinter mir stand und mir in Gedanken immer ganz nahe war.

Vielen Dank an meine „Ziemlich besten Freunde“, die mich auch in der Ferne an unserem Alltag teilhaben lassen haben und weil sie einfach so sind, wie sie sind und mir damit immer ein Stück Heimat hergezaubert haben.

Vielen Dank auch an alle anderen, die in diesem Jahr über die verschiedensten Wege der Kommunikation ein offenes Ohr für mich hatten oder einfach von zu Hause berichtet haben.

Vielen Dank an den Clemensboten und den Pfarrgemeinderat der Pfarre St. Clemens, die fleißig meine Rundbriefe und Berichte veröffentlicht haben.

Vielen Dank an alle Steyler, die uns in diesem Jahr auf unserem Weg begegnet sind und immer eine offene Tür, ein Dach über dem Kopf, einen offenen Kühlschrank, aber vor allem ein offenes Herz für uns hatten.

Vielen Dank an das Steyler MaZ-Team, das das Alles so liebevoll möglich gemacht hat und bei denen ich immer viel Verständnis und Hilfsbereitschaft gefunden habe.

Vielen Dank an meine Mit-MaZler in der ganzen Welt, die mich, auch wenn tausende Kilometer zwischen uns lagen, auf eine ganz andere Art und Weise verstanden haben und die Welt mit anderen Augen sehen.

Und zum Abschluss ein ganz besonderer Dank euch allen, die ihr meine Rundbriefe fleißig gelesen und verfolgt habt, denen keine Seite zu viel war, von all dem, was ich zu virtuellem Papier gebracht habe und vor allem denen, die mir immer wieder darauf geantwortet haben! Ich habe mich über all eure Reaktionen wirklich gefreut! Das war nun das letzte Mal, das  „Neues aus Bolivien“ in eurem Posteingang erscheint!

Vielen Dank für ein wunderbares Jahr!

Eure Julia