Weihnachtsgruß 2015

“Sie wickelten ihn in Windeln und legten ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.”

Lukas Evangelium

Zum Abschluss dieses Jahres, zum Weihnachtsfest 2015, wird uns allen deutlich und bewusst, wie wenig diese seit Jahrtausenden überlieferte Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium eine romantische, religiöse Erzählung ist. Sie ist heute wie damals Realität für viele Familien, für viele Menschen. Denn alle sind wie Kinder des einen Gottes, der unser Vater im Himmel ist. Mit der Geburt Jesus, seines Sohnes, die wir Weihnachten feiern, soll uns auch in diesem Jahr bewusst werden, dass Gott uns nahe ist, in unserer Welt lebendig sein will. Er ist für uns alle der Stern der Barmherzigkeit, dem auch wir folgen sollen. So lade ich Sie alle zum heiligen Jahr der Barmherzigkeit ein, dass Sie Ihr Licht leuchten lassen für die, die unsere Hilfe dringend benötigen. Und so wünsche ich Ihnen, auch im Namen aller unserer Mitarbeiter, eine gesegnete und gnadenreiche Weihnachtszeit.
Ihr
Pfarrer Benedikt Schnitzler

Stern der Barmherzigkeit

“Herr, du gedenkst mir den Himmel zu schenken,
den, der in der Nacht die schönsten Sterne zur Welt gebracht hat.
Einer ragt besonders heraus:
Der Stern der Barmherzigkeit.
Mein Leben liegt in seiner Hand.
Er ist die Tür zum Leben.
Seine Garantie legt er in uns ab,
die uns zu Träumern macht.
Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht,
denn solchen gehört das Himmelreich.
Es lohnt sich den Himmel offen zu seh’n.
Gott will dich verstehen!
Gott will dich verstehen.
Die Liebe ist sein Liebeslied,
das dich in seine Mitte zieht.
Von all den Versuchungen geweckt,
halte ich umso mehr meine leeren Hände zum Himmel ausgestreckt.
Zu dir Gott, du wirst mir geben was mein Herz wirklich belebt.
Ja, mein Kind, mit meinem Segen kommst du weit.
Der Himmel steht offen, erwarte freudige Zeit.”

Raimund Löser