Rückblick Jugendgottesdienst am 20.03.2016

Von Psalmen und Palmen

Jugendgottesdienst01Zu Beginn des Gottesdienstes bekam jeder Teilnehmer ein kleines Papier-Bötchen, um seinen Namen darauf zu schreiben … alles Weitere war zu diesem Zeitpunkt noch ein kleines Geheimnis des Teams der Jungen Kirche St. Clemens Kaldenkirchen.

Passend zu Palmsonntag und Jesus’ Einzug in Jerusalem war die Kirche in hellen Farben erleuchtet und der Altar mit Palmen geschmückt. Gesungen wurde zu Gitarren und Keyboard, aber auch Videos und eingespielte Songs kamen nicht zu kurz. Die Stimmung damals in Jerusalem war ausgelassen und erwartungsvoll, als die Menschen Jesus als König zujubelten.

“Wie fühlt es sich an, Teil einer Masse zu sein?”

Die Lesung der Bibelstellen wurde immer wieder durch moderne Texte unterbrochen, in denen es auch darum ging, wie ein Star von der Menge bejubelt wird. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man mit vielen Menschen gemeinsam etwas Bewegendes erlebt!

Aber wie schnell kann so eine friedliche und fröhliche Stimmung umschlagen?

Das erfuhren auch die ca. 60 Jugendlichen und Junggebliebenen am Sonntagabend, denn plötzlich wurde das auf die große Leinwand geworfene Bild einer jubelnden Menge immer unschärfer und die Musik dunkel und unheilvoll. Dann ging das Licht aus.

“Jesus ist inzwischen verraten und verhaftet worden und wird zur Verhandlung vor Pilatus geführt.”

JungeKirche_kleinNur im Kerzenschein hörten die Besucher unseres Gottesdienstes die Bibelstelle der Verhandlung vor Pilatus und den Hohenpriestern, die die Menge aufwiegelten, Jesus kreuzigen zu lassen. Auch unser “moderner” Star geriet in die Kritik. Seine Follower wendeten sich von ihm ab.

Jetzt wurde der Altarraum in dunklen Blau- und Violetttönen angestrahlt und als Fürbitten einige Psalmen vorgetragen.

Der Gottesdienst endete mit Zitaten berühmter Leute, die uns den Ratschlag erteilen, wir selbst zu bleiben und uns nicht beeinflussen zu lassen. Dabei ist Gott immer bei uns und hilft uns, zu erkennen, wenn sich eine positive Stimmung zum Schlechten wendet.

Und dann offenbarte sich auch, was aus unseren kleinen Papier-Bötchen werden sollte …

Palme

Siebter Rundbrief aus Bolivien

Siebter Rundbrief aus Bolivien

Home is where your heart is!

Hallo ihr Lieben,

wie viele von euch schon bemerkt haben, ist seit meinem letzten Rundbrief schon einige Zeit vergangen. Weihnachten, die großen Ferien mit meiner Reise, der Anfang des neuen Schuljahres und bolivianischer Karneval liegen jetzt schon hinter mir.

Erstmal noch ein paar kurze Worte zu Weihnachten (auch wenn man so Mitte März gerade alles andere als Weihnachten im Kopf hat): Eigentlich war es gar nicht so anders als bei uns daheim. Es wird viel gegessen, man geht in die Messe, es gibt kleine Geschenke …

Das einzige, was wirklich anders ist, ist, dass man in kurzer Hose und T-Shirt feiern kann. Auch wenn das dieses Jahr zwar eine coole Erfahrung war, muss ich mir da aber doch eingestehen, dass ich mich nächstes Jahr dann doch wieder darauf freue, mir die frierenden Finger auf dem Weihnachtsmarkt an der Kakaotasse zu wärmen.

Bolivien26Am zweiten Weihnachtstag ging es dann endlich los auf die heiß ersehnte Reise. Unsere drei Wochen lange Route führte uns dabei schon ein Stück durch Bolivien, mit Stopp beim Zwischenseminar und danach bis zu den bekannten Iguazu Wasserfällen im Dreiländereck von Paraguay, Argentinien und Brasilien.

Bolivien27Begonnen haben wir unsere Reise in Cochabamba und Sucre, zwei der Großstädte Boliviens. Nach ein paar Tagen, die wir gebraucht haben, um uns richtig an die Höhe zu gewöhnen (es liegen nämlich so ungefähr alle Städte Boliviens, bis auf Santa Cruz, im Hochland) konnten wir dann die Städte auch richtig genießen und viele tolle Orte besuchen. Zum Beispiel sind wir die gefühlten 10.000 Stufen zum Cristo in Cochabamba hochgestiegen, oder haben viel Zeit auf der Plaza in Sucre, Boliviens Hauptstadt, verbracht.

Bolivien28Nach unserer kleinen Bolivientour ging es dann erstmal ein kleines Stück näher Richtung San Ignacio, nämlich wieder nach Santa Cruz zurück. Dort trafen wir uns mit sechs weiteren MaZlerinnen und unseren zwei Teamern zum Zwischenseminar.

Das Zwischenseminar ist von der Organisation „Weltwärts“ vorgeschrieben und damit auch Pflicht für jeden von uns MaZlern. Hier wird gemeinsam das halbe Jahr, was bis dahin hinter einem liegt, reflektiert und Probleme und Konflikte können angesprochen werden. Das Ganze ist echt eine super Sache, wann bekommt man sonst schon mal die Chance mit Leuten zu reden, die gerade im selben Land mit denselben Problemchen und Kulturdifferenzen zu kämpfen haben?!

Bolivien29Natürlich werden aber nicht nur ernste Themen besprochen, sondern es wird vor allem auch viel gelacht. Sogar ein bisschen Kultur ist dabei! Wir zum Beispiel haben mit unserer Gruppe nämlich eine Inka-Stätte besucht (ja, die gibt es auch in Bolivien!).

Um dann weiter Richtung Iguazu zu kommen, sind wir viele viele Stunden mit dem Reisebus durch ganz Paraguay gefahren; aber es hat sich gelohnt: die Iguazu Wasserfälle sind unglaublich beeindruckend und ein absolutes Muss für jeden, der einmal die Chance bekommt!

Nach so einer langen Reise freut man sich dann aber doch wieder, nach Hause zu kommen, nicht mehr aus dem Rucksack zu leben und nicht alle paar Tage wieder in einem anderen Bett zu schlafen.

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Also ging es Ende Januar wieder zurück in unsere Wahlheimat für ein Jahr: San Ignacio de Velasco.

Hier hatte sich in den paar Wochen, in denen wir unterwegs waren, ganz schön was geändert: mittlerweile wurde nämlich damit begonnen, zumindest einige wichtige und große Straßen zu betonieren und daran wird auch trotz Regenzeit noch fleißig weitergearbeitet. San Ignacio wird damit noch ein bisschen mehr zu einem richtigen kleinen Städtchen.

Mit den Tagen, die ich dann noch alleine in der Casa verbrachte, wuchs dann aber auch die Aufregung: wer von den alten Mädels kommt zurück? Wie viele neue Mädels ziehen ein? Und wie lange wird es dauern, bis alle sich an die neue Situation gewöhnt haben?

Ich muss zugeben, die Fragen klingen ein bisschen wie aus einer schlechten Fernsehsendung. Nichts desto trotz waren das für mich die wichtigsten Fragen, die mir schon die ganze Reise über im Kopf herumschwirrten: es gab nämlich nicht nur in San Ignacio, sondern auch im Internat bedeutende Veränderungen.

Seit diesem Jahr begleitet nämlich nicht mehr Don Hugo die 18 Mädels und mich im Alltag, sondern Doña Trifonia, die zuvor mit den Jungs aus der Casa San José zusammengearbeitet hat. Seit dem herrscht hier geballte Frauenpower – und nach dem ersten gemeinsamen Monat kann ich nur sagen, dass alles in allem gut klappt. Unter den 18 Mädels sind acht neue dabei, die sich alle (manche mehr, manche weniger) schnell eingelebt haben und mittlerweile läuft unser Alltag hier schon wieder echt geregelt und strukturiert ab.

In dem Monat, den ich jetzt schon wieder hier bin, ist aber natürlich auch noch einiges Anderes passiert, zum Beispiel war ja auch noch Karneval.

Bolivien31Wer mich in Deutschland gut kennt, weiß, dass ich in unserem schönen Kaldenkirchen mit dem Karneval groß geworden bin. Sei es das Tanzen, die Prinzenpaare oder die Kinderdisko und Umzüge, bis jetzt ist auch trotz Abiturstress vor einem Jahr noch keine Session vergangen, in der ich karnevalistisch nicht aktiv war.

Gott sei Dank musste ich da dieses Jahr jedoch auch nicht drauf verzichten. Hier in Bolivien wird natürlich auch Karneval gefeiert, wenn auch ganz anders als bei uns zu Hause.

Hier in San Ignacio beginnt der Karneval mit dem Umzug am Samstag. Dabei bekommt man ganz verschiedene Wagen und Gruppen zu sehen: das geht von Superheldenverkleidungen bis hin zu Tanzgruppen, die einen schon fast an Bilder aus Rio de Janeiro erinnern. Das ist zwar eine sehr gewöhnungsbedürftige Mischung, aber sehr interessant.

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Danach wird nur noch gefeiert! Mit viel Musik, Wasser, Matsch und Farbe und bis Dienstagabend. Gerade am letzten Tag wird besonders viel rumgematscht. Egal ob Sonne oder Regen, am Ende ist man sowieso nass und dreckig.

Natürlich wurde das auch in den zwei Internate ausreichend zelebriert: es gab ein großes Grillfest.

Eigentlich war dabei die Wasser/Matschschlacht für NACH dem Essen geplant, aber als die ersten Wasserbomben ausgepackt und befüllt wurden, war es vorbei mit der Zurückhaltung. Die Wasserbomben flogen, die Putzeimer wurden befüllt und über den Köpfen Anderer ausgeleert und der Kräutergarten wurde kurzerhand zum Schlammbad umfunktioniert, in dem auch wirklich jeder landete. Im Karneval sind eben alle gleich, egal ob Priester, Bruder, Internatsleitung, Freiwilliger, Schüler oder ahnungsloser Gast.

In der vergangenen Woche gab es dann auch noch eine gravierende Änderung in den Internaten: Padre Pablo, der bis dahin für die Koordination der Internate von Steyler Seite aus verantwortlich war, wurde versetzt und betreut jetzt zwei Internate im Departamento Cochabamba. Natürlich wurde er in den Casas auch gebührend mit selbstgemachter Pizza, Soda und einem Tanzabend verabschiedet. Ab jetzt begleitet dann Hermano (Bruder) Josimar die Internate.

Bolivien34Für alle, denen es eben noch nicht beim Lesen aufgefallen ist, ja, mittlerweile ist schon ein halbes Jahr vergangen, seitdem wir den großen Schritt nach Bolivien gewagt haben, sogar noch mehr: es bleiben nun schon nur noch weniger als fünf Monate, bis ich wieder im Flieger nach Deutschland und ins gute, alte Kaldenkirchen sitze. Aber ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass ich hier mein Herzensland gefunden hab, in dem ich mich immer noch super wohl fühle! Ich genieß jetzt erstmal ein bisschen die ereignislosen Tage bis Ostern und den fast schon ruhigen Alltag und werde mich dann bestimmt nach Ostern mal wieder melden.

Bis dahin, besos de bolivia,

Eure Julia

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Ostersegen 2016

Das Osterfest schenkt uns jedes Jahr einen Blick auf die Wirklichkeit Gottes, seiner Liebe zu uns, sein Leben mit IHM.
Lassen wir uns auf diese Wirklichkeit ein und spüren diese Liebe und sein Leben in uns welche in der Taufe uns geschenkt wurde.
Seine Liebe, sein Leben – unsere Hoffnung im Dunkel und Alltag unserer Zeit – Licht für heute – morgen, ja, die EWIGKEIT.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen, auch im Namen der Mitarbeiter,

ein frohes, Licht erfülltes, segenreiches Osterfest.

Ihr B. Schnitzler, Pfr.

Ostersegen
Der Gott des Lichtes und des Lebens
stahle leuchtend auf über uns.
Er lasse uns spüren das Feuer der Liebe
und wärme unsere Herzen mit seiner Lebensglut,
damit wir erkennen seine Güte und seine Barm-
herzigkeit, die überreich sind für jeden von uns.
Er lasse uns aufstehen, wenn Leid unser Leben lähmt
und lasse uns seine Stimme hören, wenn er ruft: Ich will, dass du lebst.
Das gewähre uns Gott,
der für uns Licht ist am Tag und in der Nacht;
der Gott, der das Leben liebt über alle Maßen.
(Unbekannter Verfasser)

Weltjugendtag 2016 in Krakau – Informationen

Der Weltjugendtag ist ein Fest – und sogar noch mehr als das…

WJT 2016Auf dem Weltjugendtag ist die ganze Vielfalt und Farbigkeit der katholischen Kirche erlebbar. Junge Menschen aus aller Welt feiern ihren Glauben.

Der Papst ruft seit 1986 die Jugend der Welt zum gemeinsamen Beten, Singen und Feiern an einen zentralen Ort. So lädt 2016 das polnische Krakau zu diesem Glaubensfest ein.

Eingeladen sind alle interessierten jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren aus allen Kontinenten und Ländern dieser Erde.

Als Reisepreis sind etwa € 400,00 zu veranschlagen. Darin sind alle Kosten für Übernachtung und Verpflegung in Elk und Krakau sowie die Anmeldung für den eigentlichen Weltjugendtag in Krakau enthalten.

Falls Ihr interessiert seid, meldet Euch bitte bald im Pfarrbüro in Breyell (Tel.: 02153 71460).

Auch verbindliche Anmeldungen werden schon angenommen. Hierbei ist eine Anzahlung von € 100,00 zu leisten.

Bitte den Betrag auf das Konto der katholischen Kirchengemeinde St. Lambertus DE44 3205 0000 0015 05 4141 bei der Sparkasse Krefeld überweisen. Darauf Vor- und Nachname vermerken sowie Betreff „Weltjugendtag Krakau 2016“.

Vom 20. bis 31. Juli 2016 ist die Jugend der Welt ins polnische Krakau eingeladen.

Die GdG Nettetal möchte dazu eine Reise vom 19. Juli bis 1. August anbieten. Dabei werden wir in den ersten Tagen die Menschen unserer Partnerstadt Elk treffen. Von dort erfolgt die Weiterfahrt nach Krakau.


Hier gibt es diese Informationen sowie ein Anmeldeformular als pdf:

WJT 2016 mit Anmeldung


Zum Ablauf:

Geplant ist die Anreise mit einem Bus am 19. Juli 2016. Die Fahrt erfolgt über Warschau. Dort ist die Übernachtung bei den Pallotinern in Oltarzew vorgesehen. Es erfolgt dann die Weiterreise in unsere Partnerstadt Elk.

Am 20.07. ist um 18.00 Uhr Hl. Messe in den Pfarren und das Treffen mit den Gemeinden sowie gegen 20.00 Uhr das Abendessen in den Gastfamilien.

Der 21. Juli steht unter dem Leitwort: Kultur und Pilgern mit einer Pilgerfahrt nach Studzieniczna.

Der Freitag ist „Tag der Barmherzigkeit“ mit Besuchen im Krankenhaus, Hospiz und Kinderheimen sowie einem abschließenden Kreuzweg durch die Stadt.

Am Samstag kommen alle Gruppen aus dem Bistum nach Elk, um am frühen Nachmittag mit dem Bischof eine Messe zu feiern. Zum Abschluss findet ein Gospelkonzert statt.

Am Sonntag bleiben die Gruppen in den Pfarrgemeinden, essen dort zu Mittag und beschließen den Tag mit einem Lagerfeuer.

Nach dem Frühstück und einer gemeinsamen Aussendungsmesse erfolgt dann am Montag die Abfahrt in Richtung Krakau.

„Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden!“

Anreisetag ist Montag, der 25. Juli 2016. An diesem Tag kann die Gruppe mit ihrem Bus direkt zur gastgebenden Pfarrei fahren, um dort Quartier zu nehmen.

Die Eröffnungsmesse findet am Dienstag, 26. Juli, im Blonia-Park in Krakau statt und wird zelebriert von Stanislaw Dziwisz, Erzbischof von Krakau und ehemaliger Sekretär von Papst Johannes Paul II.

Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag finden jeweils vormittags Katechesen statt, die von sogenannten Animationsteams vorbereitet und jeweils von einem Bischof begleitet werden.

Unterbrochen werden diese Katechesen durch die „Katechese auf dem Weg“, bei der einzelne Gruppen im Johannes Paul II.-Sanktuarium der Göttlichen Barmherzigkeit durch die Pforte der Barmherzigkeit schreiten können und so als Teil des Heiligen Jahres einen Vollablass erwerben können.

An den Nachmittagen von Dienstag bis Freitag haben die Pilgerinnen und Pilger verschiedene Optionen zur Auswahl.

Einmal können sie das Sakrament der Versöhnung empfangen, das im Park Jordana oberhalb der Blonia-Wiese angeboten wird. Außerdem können sie eine der zahlreichen Veranstaltungen des Jugendfestivals besuchen oder auch selbst Veranstaltungen mitorganisieren. Im Berufungszentrum kann man sich zudem über die verschiedenen Möglichkeiten informieren, aktiv Kirche zu leben und mit zu gestalten. Dieses Berufungszentrum wird im Krakauer Fußballstadion sein und gleicht ein wenig der Katholikentagsmeile.

Am Donnerstag, 28. Juli, wird Papst Franziskus zum XXXI. Weltjugendtag nach Krakau kommen. Die offizielle Begrüßung findet ebenfalls im Blonia-Park statt.

Am Freitag, 29. Juli, wird unter Vorsitz des Papstes im Blonia-Park der Kreuzweg gebetet. Welcher Kreuzweg genommen wird und wie die einzelnen Stationen verteilt werden, ist noch nicht bekannt.

Sowohl die Vigilfeier am Samstag als auch die Abschlussmesse am Sonntag werden im ca. 12 km östlich von Krakau gelegenen Ort „Brzegi“ stattfinden. Das Abschlussfeld trägt, wie auch ganz Polen während der Tage der Begegnung den Namen „Campus misericordiae“ – Feld der Barmherzigkeit.

Einen ersten Überblick über diesen Ort kann man sich verschaffen über die Seite: krakau16.de mit der entsprechenden Karte und einem Video.

Weitere Infos: www.wjt.de

Katholische Pfarrgemeinden der Gemeinschaft der Gemeinden Nettetal

Fortbildungstage – Alltagsintegrierte Sprachförderung in Kitas

Gemeinsame Fortbildungstage zur „Alltagsintegrierten Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen“!

Am Freitag, dem 19.02.16, und am Samstag, dem 20.02.2016, haben wir, das Team der Kath. Kita St. Lambertus Leuth und die Kath. Kita Regenbogenland an einer Teamfortbildung zur „Alltagsintegrierten Sprachförderung“ mit der Referentin Monika Münks teilgenommen. Dieses Angebot wurde in der Einrichtung Regenbogenland durchgeführt.

Die Landesregierung NRW hat verschiedene Instrumente angeboten, um die sprachliche Bildung in den Kindertageseinrichtungen zu dokumentieren. Wir haben uns in unseren Einrichtungen für den Dokumentationsbogen „BaSiK“ (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen )entschieden.

An den beiden Fortbildungstagen wurden wir in die Materie eingeführt und haben die praktische Handhabung erarbeiten und durchführen können.

Auch in den vergangenen Jahren wurde Sprachentwicklung dokumentiert; die jetzigen Bögen sind jedoch noch detaillierter und erfordern einen hohen Zeitaufwand –  jedoch, so hoffen wir – zum Wohle des Kindes und dessen sprachlicher Bildung, die einen sehr wichtigen Stellenwert auch in allen anderen Entwicklungsbereichen einnimmt.

Pilgerbericht zur Steyl-Wallfahrt 2016

Als wir, das „Vorbereitungsteam“ um 8:45 vor der Kirche standen und erst ca. 70 Pilger begrüßten, hatten wir etwas Bedenken, das diese Pilgertour etwas anders, nämlich mit viel, viel wenigeren Teilnehmern stattfinden würde als wir es gewohnt waren. Doch dann, innerhalb von 15 min strömten unsere Pilger in Scharen herbei.

Um 9:00 war Aussendungsandacht in St Clemens. Pastor Schnitzler und Roland Tohang begrüßten die Pilgerschar, die dann ständig wuchs.

Mit dem Motto „Der Herr hat mich gesalbt“ machten wir uns, in diesem, von Papst Franziskus ausgerufenem Jahr der Barmherzigkeit, auf den Weg nach Steyl, zum Grab vom hl. Arnold Janssen.

180 Pilger, davon viele Kinder, davon wiederum viele Kommunionkinder, was immer eine große Freude ist, marschierten den Weg durch den Grenzwald, der nicht immer schlammfrei war.

An der niederländischen Grenze hatte Bernd Küppers das Statiokreuz aufgestellt; wieder hatte er es wunderschön geschmückt. (Gott sei Dank war es wettermäßig dieses Jahr möglich, das Kreuz überhaupt aufzustellen) Danke Bernd.

Bernhard Müller hielt eine besinnliche Statio, die dem Jahresmotto entsprach. Danke Bernhard.

Weiter ging es durch Wald und Flur nach Steyl.

An der St. Rochus-Kirche trafen wir mit den Fahrradpilgern und Autopilgern zusammen und zogen gemeinsam zum Sämann. Dort las uns Arno Bein das Gleichnis vom Sämann vor.

Steyl2016_02In der Unterkirche begrüßte uns Pastor Schnitzler sehr herzlich und 38 Kommunionkinder bekamen die Arnold-Janssen-Medaille.   Danach segnete Pastor Schnitzler unsere Pilgerkerze, die von der Fam. Cleophas besorgt wurde und die von einem nicht genannten Spender wie jedes Jahr gestiftet wurde.

Anschließend gab es eine leckere Erbsensuppe mit Würstchen von der Fleischerei Abelen, die allen sehr gut schmeckte und die von unseren fleißigen Helfern Brigitte Verkoyen, Gisela Nieskens, Marianne Kunz und Br. Hubert ausgeteilt wurde.

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Um 13:00 konnten Interessierte sich durch einen Vortrag über einen Rückblick der Tätigkeiten des Klosters informieren. Als um 13:30 die Abschlussmesse stattfand, hatten sich mittlerweile an die 400 Pilger eingefunden! Nach der Messe, wo natürlich auch unser Kirchenchor wieder hervorragend sang, gingen ca. 40 Pilger den Weg zurück nach Kaldenkirchen.

Es war wieder eine eindrucksvolle, beschauliche und besinnliche Pilgertour.

Danke an Pastor Schnitzler,

Danke an Roland Tohang,

Danke an Johannes Deutges, der selbstlos die doch langweilige Aufgabe des begleitenden Fahrzeuges übernahm,

Danke den Steyler Missionaren

                                                                                                                                               Uschi Spitzkowsky

Jahr der Barmherzigkeit 2016

Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit
08.12.2015 – 20.11.2016
Barmherzig wie der Vater
Papst Franziskus hat am Anfang des Jahres dieses besondere Heilige Jahr 2016 angekündigt. Jetzt steht es vor unserer Tür. Wir freuen uns, dass wir dieses „Jubiläum der Barmherzigkeit“ am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens, am Dienstag, 8. Dezember 2015, beginnen können.
Bei der Verkündigung des Jubiläumsjahres sagte Papst Franziskus:
“Es gibt Augenblicke, in denen wir aufgerufen sind, in ganz besonderer Weise den Blick auf die Barmherzigkeit zu richten und dabei selbst zum wirkungsvollen Zeichen des Handelns des Vaters zu werden. Genau darum habe ich ein außerordentliches Jubiläum der Barmherzigkeit ausgerufen. Es soll eine Zeit der Gnade für die Kirche sein und helfen das Zeugnis der Gläubigen stärker und wirkungsvoller zu machen. Wie sehr wünsche ich mir, dass die kommenden Jahre durchtränkt sein mögen von der Barmherzigkeit, und dass wir auf alle Menschen zugehen und ihnen die Güte und Zärtlichkeit Gottes bringen!”

Am Mittwoch, dem 09.12.2015, im Anschluss an die Abendmesse wollen auch wir hier in unserer Gemeinde ein Zeichen setzen und in einer Andacht das Jahr der Barmherzigkeit mit dem Gebet von Papst Franziskus gemeinsam beginnen. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Der Tragebalken, der das Leben der Kirche stützt, ist die Barmherzigkeit. Ihr gesamtes pastorales Handeln sollte umgeben sein von der Zärtlichkeit, mit der sie sich an die Gläubigen wendet; ihre Verkündigung und ihr Zeugnis gegenüber der Welt können nicht ohne Barmherzigkeit geschehen.
(Aus der Verkündigungsbulle Misericordiae vultus)

Messdiener Weihnachtsfeier 2015 (Kaki)

Auch in diesem Jahr bekamen wir Messdiener unserer Pfarre wieder frischen Zuwachs. In einem feierlichen Gottesdienst wurden am vierten Adventssonntag Henry Booth, Alexander Bauch-Keens, Laura Willemsen und Melissa Bovenkamp eingeführt. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde bei einer gemütlichen Weihnachtsfeier im Convent lecker gefrühstückt. Nach Flötenspiel und Gesprächen entstand spätestens bei der Bescherung große weihnachtliche Vorfreude.

In diesem Jahr gab es auch eine beachtliche Ehrung: Christian Bauch tätigt nun schon seit 25 Jahren seinen Dienst rund um den Altar. Auch an dieser Stelle erneut ein großes Dankeschön und herzlichste Glückwünsche.

Hoffen wir, dass der Zuwachs auch im kommenden Jahr mindestens genauso groß ist.

Wenn du also im kommenden Jahr zur Kommunion gehst und Interesse an Spaß, Spiel und dem Dienst am Altar hast, kannst du dich gerne per E-Mail melden.

Messdiener201502

Steyl Wallfahrt 2016

Einladung zur Wallfahrt nach Steyl

“Der Geist des Herrn ruht auf mir, der Herr hat mich gesalbt.”

Jes 61,1

Unter diesem Leitgedanken wollen wir am Samstag, 23.01.2016, nach Steyl pilgern und laden alle Gemeindemitglieder aus Leuth und Kaldenkirchen herzlich ein.
Die Andacht mit Aussendung ist um 09:00 Uhr in St. Clemens. Das Programm dieser Wallfahrt liegt in den Kirchen aus.

Alle, die am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen möchten, melden sich bitte bis zum 12.01.2016 an bei:

  • Arno Bein (Tel.5370) für Leuth,
  • bei Uschi Spitzkowsky (Tel. 6325), Berti Verkoyen (Tel. 5255), Roland Tohang (Tel. 130222) für Kaldenkirchen oder
  • im Pfarrbüro (Tel. 811796)

Pfarren in der GdG Nettetal