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Einladung zur Kevelaer-Wallfahrt am 25./26.08.2018

Liebe Pilgerinnen und Pilger von St. Clemens,

auf dem Pilgerweg nach Kevelaer oder an andere Wallfahrtsstätten suchen viele Menschen nach dem Sinn ihres Lebens, nicht nur laubende, auch Suchende und Fragende. Wir laden Sie alle ein, mit nach Kevelaer zu gehen.

Unter dem Leitgedanken

„Suche Frieden“
(Mt. 5.7)

machen wir uns vom 25. bis 26. August 2018 als Pilgergemeinschaft von St. Clemens auf den Weg zur Trösterin der Betrübten.
„Suche Frieden“. Der innere und äußere Friede, der durch Jesus in die Welt gekommen ist, ist Gottes Geschenk an uns. Wir Pilger von St. Clemens sind eingeladen, diesen Frieden zu suchen, sich von ihm ergreifen zu lassen und ihn weiter zu schenken. Maria, die Königin des Friedens ist dabei unsere Begleiterin und Fürsprecherin.

Wie in den Jahren zuvor wollen wir allen Pilgern wieder ein gemeinsames Essen anbieten; und zwar ein Schnitzelgericht mit Kartoffeln und Salat für 12,20€ (+ Suppe für 14,70€). Alle, die daran teilnehmen möchten, bitten wir, sich bis zum 22.08.2018 im Pfarrbüro mit Bezahlung des Essens anzumelden. Wir freuen uns, wenn im Sinne der Pilgergemeinschaft viele Pilger daran teilnehmen.

Der Abt Odilo Lechner nennt Wallfahren eine, „Auszeit für die Seele.“

Nehmen Sie sich diese Zeit! Schenken Sie sich selber eine Zeit der Besinnung und machen Sie sich mit uns auf den Weg nach Kevelaer und wir wünschen Ihnen, dass auch Sie erleben, wenn christliche Weggemeinschaft so intensiv erfahrbar wird und für den Alltag stärkt.

Es heißt: „Pilgern ist beten mit den Füßen“, und so laden wir jeden von ihnen zu diesem, nicht alltäglichen, Gebet ein.

Benedikt Schnitzler
– Pfarrer –

Roland Tohang
 – für die Kevelaerpilger –

Rückblick Jugendgottesdienst am 07.07.2018

Zum Auftakt der Kaldenkirchener Kulturwoche „Grenzgold“ fand am Abend des 07.07.2018 wieder ein Jugendgottesdienst in St. Clemens statt.

Der Gottesdienst begann draußen auf dem Kirchplatz, wo wir mit Kreide verschiedene Begriffspaare auf den Boden geschrieben hatten, die jeweils durch eine dicke Linie voneinander getrennt waren. Jeder sollte sich einen Platz innerhalb eines solchen Segments suchen und sich dorthin stellen, womit er sich am meisten identifizieren konnte.

Die Einordnung war nicht gerade einfach: Fromm oder Heuchler? – Gebe ich offen zu, dass ich ein Heuchler bin? Hier, vor allen anderen? Wohl kaum.

Freund oder Feind? – Ich hab zwar Freunde und bin für diese (wohl) auch ein Freund, aber bin ich nicht auch jemandes Feind?

Arm oder reich? – Genauso bin ich nicht unbedingt arm, aber wirklich reich bin ich auch nicht….

Beliebt oder Außenseiter? – Wer ist schon gerne ein Außenseiter?

Auf einmal war man gefangen in einem der Felder, getrennt von den anderen durch eine dicke Linie, die eine Grenze symbolisieren sollte, einen Stacheldrahtzaun, eine Mauer, eine Schranke, einen breiten Graben, ein unüberwindbares Hindernis.

Das sind wir, das ist unsere Gesellschaft – eingeengt in unsere Zwänge, in unsere Regeln, die Grenzen aufbauen und dann plötzlich unüberwindbar sind.

Warum hat sich keiner in die Mitte gestellt?

Wo man sich weder als arm noch als reich bezeichnen muss? Wo man nicht zeigen muss, dass man stellenweise eigentlich doch Außenseiter ist? Wo man nicht heuchlerisch vorgibt, der Freund zu sein, obwohl man selbst auch Feind zu jemandem war und auch wieder sein wird?

Diese Fragen zeigen gut, wie schwer es ist, sich in unserer Gesellschaft zu positionieren und wirklich sagen zu können: Das bin ich!

Die Gottesdienstbesucher waren nun eingeladen, sich gemeinsam mit uns auf den Weg zu machen. Durch das Hauptportal gelangten alle durch einen „Engpass“ aus aufgestellten Wänden, die eine Grenze darstellten, in die Kirche. Dort sollten sie in den vorderen Bänken Platz nehmen, alle anderen Bänke waren abgesperrt – ein weiteres Hindernis.

Vor dem Altar hatten wir eine Mauer aus großen Holzquadern aufgebaut, die mit verschiedensten Grenz-Begriffen beklebt waren. Abwechselnd mit passenden Liedern und auch einem kleinen Filmausschnitt, sollte diese Mauer Stück für Stück eingerissen werden. Denn: Wer die Grenzen akzeptiert, der ist grenzenlos beschränkt! So ein Zitat aus dem Lied „Grenzenlos“ von Sido.

Es galt gemeinsam die Grenzen zu überwinden, und all denen Achtung und Respekt entgegen zu bringen, die gemobbt und ausgegrenzt werden. Genauso sind Familie, Freundschaft und Verständnis gute Mittel gegen Neid, Eifersucht und Hass.

Stück für Stück wurde die Mauer eingerissen und auf der Rückseite der Steine wurden die Begriffe sichtbar, deren Umsetzung wir uns zu Herzen nehmen sollen. Flucht, Verfolgung und Angst können wir nur mit Vertrauen, Mut und Hoffnung begegnen. Vertrauen in das Gute im Menschen. Mut, anderen meine Hand hinzuhalten. Hoffnung, die Grenze eines Tages zu überwinden.

Dieses Vertrauen, diesen Mut, diese Hoffnung, schenkt Gott uns.

Und so konnten wir unsere Bitten vor Gott tragen:

Ein weiter Blick ist großartig, wenn man dabei seinen Nächsten nicht übersieht.

Guter Gott, wir bitten dich, erinnere uns immer wieder daran, dass wir unsere Mitmenschen nicht vergessen, sondern auf sie zugehen.

Auch wenn du tausend gute Seiten hast, deine schlechten werden immer zuerst beachtet.

Guter Gott, hilf uns dabei, ohne Vorurteile auf andere zuzugehen und die guten Seiten unserer Mitmenschen in den Vordergrund zu stellen.

Du bist verantwortlich für alles, was du tust – genauso wie für das, was du nicht getan hast.

Guter Gott, gib uns die Kraft, im richtigen Moment für das einzustehen, woran wir glauben.

Ein Mantel aus Dornen schützt vor Angriffen, aber auch vor Umarmungen.

Guter Gott, hilf uns, den Mantel aus Dornen sowohl vor unseren Mitmenschen als auch vor dir abzulegen.

Je weiter ich mich von meinem Nächsten entferne, umso weiter ist auch sein Weg zu mir.

Guter Gott, hilf uns, die Wege zueinander zu überbrücken und uns nicht zu isolieren.

Mit vielen eindrucksvollen Bildern, Liedern und Texten ging wieder ein Gottesdienst zu Ende, der in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken angeregt hat und uns mit dem ein oder anderen Gedanken in der folgenden Grenzgold-Woche begleiten wird.

Stephanie Rennen
Junge Kirche St. Clemens Kaldenkirchen

Pilgerbericht zur Trier-Wallfahrt 2017

Am Morgen des 21. Oktober 2017 hieß es, wie in jedem Jahr, früh aufstehen, die Wanderschuhe schnüren, die Luftmatratze unter die Arme klemmen, den Wanderrucksack schultern und sich für den Aussendungssegen um 7 Uhr in unserer Pfarrkirche St. Clemens bereit zu machen.  35 Pilgerinnen und Pilger machten sich auf den Weg zum Grab des heiligen Matthias in Trier, jedoch mussten wir schweren Herzens kurzfristig auf Julia und Bettina verzichten, wussten aber auch, dass wir am Abend wieder ein Pilger mehr sein würden, da Christoph, nach Absolvierung seiner Prüfung, in Gilgenbach zu uns stoßen würde, aber dazu später mehr.

Ein besonderer Dank gilt hier nicht nur unserem Herrn Pastor Benedikt Schnitzler, der uns den Pilgersegen mit auf den Weg gab, sondern auch Freunden und Verwandten, die extra gekommen waren, um uns zu verabschieden. Ebenfalls ein herzlicher Dank gilt Hans-Willi Dors, der uns zu unserem Startpunkt Esch gefahren hatte. Unterstützt wurde er von Jürgen, der souverän die schlafenden Pilger mit dem Tack-Bus über die Autobahn manövrierte, unserem erfahrenen Busfahrer Wilfried und auch Martin, der in diesem Jahr als zweiter Fahrer, stilsicher mit Mütze und Porscheschlüsselband, den Schummers-Bus durch die Eifel lenkte. Dieses bunte Gespann wurde nur durch ein silbernes Mercedes Coupé übertroffen, das Benjamin zunächst nach Trier und dann, für seinen Vater, weiter nach Spanien fahren würde – für ein 20-jähriges Trier-Jubiläum ein durchaus angemessener Auftritt.

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Rückblick: Firmwochenende in Wegberg April 2018

 

 

 

 

 

 

 

Am letzten Aprilwochenende verbrachten die Kaldenkirchener Firmlinge ein paar Tage im Haus St. Georg in Wegberg, um sich dort auf ihre Firmung vorzubereiten. 

Am Freitagabend feierten alle einen Jugendgottesdienst zusammen mit den Mitgliedern unserer Jungen Kirche in der Kapelle der Tagungsstätte. Danach starteten die Firmlinge und ihre Betreuer in ein entspanntes Wochenende mit vielen Denkanstößen und tollen gemeinsamen Stunden. Zum Thema „Weg“ beschäftigten sie sich mit ihren Lebenswegen und mit ihren Plänen für die Zukunft.  

Rückblick: Jugendgottesdienst am 27.04.2018

Team 2.0 – Jugendgottesdienst mit den Firmlingen im Haus St. Georg in Wegberg

Angekommen in Wegberg am letzten Freitag (27.04.2018) war bei unserem Team der Jungen Kirche plötzlich ein bisschen Aufregung spürbar:

An diesem Abend wollten wir gemeinsam mit unseren diesjährigen Firmlingen, die das Wochenende in Wegberg verbracht hatten, einen Jugendgottesdienst feiern. Dazu waren wir extra angereist und erwarteten die Firmlinge dann in der Kapelle des Hauses St. Georg mit gemischten Gefühlen:

Hoffentlich lohnt sich die Anreise auch …. Hoffentlich machen die Firmlinge auch mit … Wahrscheinlich singt eh keiner mit.

Der Inhalt des Gottesdienstes war nicht neu für uns – wir hatten diesen bereits am 08.07.2017 in Kaldenkirchen „gespielt“. Das Thema: TEAM – Gott, einer für alle Menschen.

An diesem Abend sollte es also heißen: TEAM 2.0.

Wie auch beim letzten Mal hatten wir das Mensch-ärger-dich-nicht-Spielfeld mit großen Ringen aufgebaut. Als dann alle Firmlinge und Betreuer eingetrudelt waren, hieß es die erste Hürde zu überwinden: Acht Freiwillige zu gewinnen für unsere vier Teams in Blau, Rot, Gelb und Grün.

Tatsächlich aber war alles ganz einfach: Die Firmlinge waren sehr engagiert und – man glaubt es kaum – sie haben sich sogar vor dem Singen nicht gescheut. Alle waren mit Spaß dabei und haben aufmerksam unseren Texten gelauscht.

Für uns war es eine schöne Erfahrung, so viel Begeisterung entgegen gebracht zu bekommen. Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Gottesdienst am 07.07.2018 – dieses Mal wieder in Kaldenkirchen!

Stephanie Rennen
Junge Kirche St. Clemens Kaldenkirchen

Wanderfalken 2018

Nach einem kurzen, aber heftigen Kampf in luftiger Höhe wurde das Turmfalken-Pärchen von einem Wanderfalken vertrieben! Dieser beansprucht nun die Box für sich und seine Partnerin, um dort zu nisten.

Aber keine Bange, den Turmfalken geht es gut: Sie nisten nun eine Box weiter (Richtung Sparkasse/Breyell). Ein Live-Stream ist ebenfalls eingerichtet.

Auf eine kükenreiche Nachbarschaft!

Hier geht es zum Wanderfalken-Stream. (Über den Link auf dieser Seite geht es dann auch zum Turmfalken-Stream.)

Pilgerbericht zur Steyl-Wallfahrt 2018

 

Es war wieder soweit; am 20.01.2018 pilgerten wir mit dem Leitwort: „Das Reich Gottes ist nahe“ nach Steyl zum Grab des hl. Arnold Janssen. Über 150 Pilger und davon sicherlich über 50 Kinder sind mit nach Steyl gepilgert; und das Erfreuliche war: nicht alle Kinder waren Neupilger! 

Leider hat uns  unser Sturmmädchen Friederike so zu gesetzt wie wir es erwartet hatten, und so mussten wir außen herum nach Steyl gehen, also nicht wie gewohnt durch den Wald, wo wir an der deutsch-holländischen Grenze auch unser Pilgerkreuz stehen haben, dort wollten wir Statio machen .

Übrigens, dieses Kreuz, das Bernd Küppers immer sehr liebevoll aufgebaut hat, steht jetzt für immer dort; nicht nur für die Steyl-Pilger, sondern für alle, die eine besinnliche Zeit an dem Kreuz verweilen wollen.

Nun, unsere Statio haben wir dann an der direkten Grenze zwischen Holland und Deutschland gemacht. Also zwischen Kaldenkirchen und Tegelen, wo früher der Grenzübergang war. Und Friedricke konnte uns nicht stören…

Die Statio war sehr besinnlich und sehr  souverän von Bernhard Müller vorgetragen worden. Er ging eindrucksvoll auf das Thema „Das Reich zu Gott ist  nahe“ ein.

Es ging dann zügig durch Tegelen nach Steyl.

An der Rochuskirche trafen wir, wie immer, die Fahrradpilger und Autopilger. Gemeinsam zogen wir zum Sämann,  dort las Arno Bein das Gleichnis vom Sämann vor.

Als wir gegen 12:00 Uhr in die Unterkirche einzogen, fing es auch wieder zu regnen an. Was für ein Glück, dass wir trocken angekommen waren. Herr Pastor Schnitzler empfing uns wieder herzlich, natürlich besonders die Kinder, auf die alle Pilger stolz waren, dass sie den Weg mitgegangen sind. Die Kinder, die zum 1. Mal mitgegangen sind, bekamen dann die Arnold Janssen Plakette.

Nachdem die Pilgerkerze gesegnet und zum Sarkophag von Arnold Janssen  getragen wurde, ging es zum Mittagessen. Es hat allen gut geschmeckt. Die Abschlussmesse fand um 14: 00 statt;  hernach ging es wieder heimwärts. Da es stark regnete, machten sich nur ein paar sehr tapfere Pilger zu Fuß auf den Rückweg.

Alle anderen haben gekniffen. Ich auch…

Es war wieder eine angenehme Wallfahrt und wir danken allen, die, wie jedes Jahr, fleißig mitgeholfen hatten. Und natürlich danken wir allen Sponsoren.

Und vor allem danken wir unserem Pilgerleiter Roland Tohang. 

U. Spitzkowsky