Archiv der Kategorie: Weihnachten

Weihnachtsgruß 2021

Gott möchte in unserem Leben ankommen!

Liebe Schwestern und Brüder,

besonders in den schweren Zeiten unseres Lebens, da wo Krankheiten oder Sorgen uns belasten, suchen wir nach Halt. Dieser Halt kann uns durch liebe Menschen gegeben werden und Gott will ihn uns auf jeden Fall geben.
Doch durch die vielen Nebengeräusche unseres Alltags erkennen wir das oft nicht! Denn Gott kommt mit leisen Schritten! So kommt er ganz leiser, unaufdringlich im Kind zu Bethlehem in diese Welt und erneuert diese durch seinen Sohn. Genauso still und leise wird er in uns selbst hineingeboren, kommt ER bei uns an. Auch uns möchte ER verändern! 

Daher wünsche ich uns allen, dass wir unsere Herzen, Gedanken und Seelen für IHN öffnen, dann ändert sich unser Lebens. Wenn Gott, durch Jesus Christus, in uns angekommen ist, wird es uns gelingen – auch in diesen schwierigen Zeiten- zufriedener, ruhiger und gelassener zu sein. Lassen Sie also Gott in Ihrem Lebens ankommen. 

Das wünscht Ihnen,
auch im Namen aller Mitarbeiter
von St. Clemens und St. Lambertus,

Ihr
B. Schnitzler, Pfr.

Präsenzgottesdienste abgesagt

Präsenzgottesdienste vom 24.12.2020 bis zum 10.01.2021 abgesagt

Mit Blick auf den hohen Inzidenzwert von über 200 Neuinfektionen in sieben Tagen im Kreis Viersen werden in unseren Gemeinden St. Clemens und St. Lambertus keine Gottesdienste stattfinden.

Wir möchten durch die Absage die Menschen darin unterstützen, Kontakte zu vermeiden und so die Ausbreitung des Virus zu unterbinden.

Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen.

Am 24.12.2020 werden um 18.00 Uhr die Glocken zu Beginn der Heiligen Nacht für 30 Minuten läuten.
Auch am ersten Weihnachtstag werden um 10.00 Uhr die Glocken für 30 Minuten läuten.

Wir werden die Türen unserer Kirchen öffnen und Ihnen so die Gelegenheit zu einem stillen Gebet geben.

Erinnerungen – Das Weihnachtslicht

Alle Jahre wieder, kommt das Christuskind auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind.

         Oder: Was ist eigentlich Weihnachten?

Auch in diesem Jahr stimmt das, trotz Corona: Alle Jahre wieder …… Heilig Abend und das Weihnachtsfest sind ein Abfolge von so vielen Traditionen und Geschehnissen, die sich „alle Jahre wieder“ wiederholen, Erinnerungen eben an alle Jahre Weihnachtsfest. Alle Jahre wieder wird das dann präsentiert, hat seinen Ablauf, ob Musik und Lieder, ob Essen und Trinken, Theaterstücke, Filme im Fernsehen, Geschichten, die erzählt werden, Weihnachtsbaum und Krippe. Vielleicht sind diese Traditionen gerade in diesem Jahr wichtig, damit trotz der Gesamtsituation auch eine Normalität uns Ruhe und Ablenkung verschafft.

Wer erinnert sich nicht an: Drei Nüsse für Aschenbrödel, Sissi, (-die beiden Filme haben ja weniger mit Weihnachten zu tun,-), Der kleine Lord, und …. und … Da kann jeder seine persönliche oder familiäre Liste fortführen und noch schnell überlegen, was denn auch dieses Jahr überhaupt nicht fehlen darf.

Dazu habe ich hier noch eine Erinnerung als Vorschlag. Kennen Sie den Michel aus Lönneberga, diesen kleinen vorwitzigen Lausebengel aus den Büchern von Astrid Lindgren. Erinnern Sie sich an die Tagebuchaufzeichnungen seiner Mutter? Den Michel kann ich nur jedem empfehlen, nicht nur den Familien mit kleineren Kindern, besonders auch allen Erwachsenen, „Älteren“.

Gleich zwei dieser mütterlichen Tagebuchaufzeichnungen von ihrem kleinen Michel befassen sich mit den Traditionen und Ereignissen rund um das Weihnachtsfest im schwedischen Smalland auf dem Katthult-Hof vor etwa hundert Jahren. Die Vorbereitungen werden so liebevoll, in vielen kleinen Einzelheiten, humorvoll aber auch drastisch, derb beschrieben, eben so, wie das Leben auf dem Land damals für die Menschen war und gelebt wurde, weit entfernt von unserer heutigen Lebenswelt.

Jeder hatte seine Aufgabe auf dem Hof, die Hausfrau und Mutter, der Bauer und Vater, der Knecht, die Magd, die beiden Kinder, Klein-Ida, die kleine Schwester und in der Hauptrolle Michel, der 6-jährige Sohn, hellblond, eigensinnig und gar nicht auf den Kopf gefallen. Besonders in der Adventszeit, wenn das Fest für alle aufwendig vorbereitet werden muss, sind alle im Einsatz, und dann passieren eben auch denkwürdige Sachen.

Es wird gebastelt, gebacken, miteinander gesungen, gekocht, geschlachtet, geschmückt, geputzt, (gruselige) Geschichten erzählt, geträumt und gewünscht. Alles, was die Vorratskammern und der Keller hergeben, wird für das Festessen, den Weihnachtsschmaus mit den Verwandten, verarbeitet. Allen läuft schon das Wasser im Munde zusammen. Alle Jahre wieder werden auch die Armen im „Armenhaus“ des Ortes von der Mutter mit „Leckereien“ beschenkt, was im weiteren Verlauf noch eine Rolle spielen wird.

Und dann kommt der große Tag, Weihnachten. Alles läuft so wie jedes Jahr. Das ganze Dorf trifft sich in der Kirche mit Kind und Kegel. Dann fährt man zum ersten großen Weihnachtsschmaus auf einen der Nachbarhöfe. Nur die Kinder bleiben zu Hause, denn der Michel ist nicht unbedingt „gesellschaftstauglich“ bzw. „-fähig“. Er bleibt mit Knecht Alfred und Klein-Ida auf Katthult.

Hier zeigt sich, wer was von „Weihnachten“ verstanden hat, von dem, was der Pastor seinen „Schäfchen“ bei seinen sonntäglichen, religiösen Unterweisungen „beigebracht“ hat. Michel hat da gut zugehört und wendet das ohne zu zögern an, als er an diesem Tag erfährt, dass all die Leckereien, die er mit seiner Mutter ins Armenhaus geschafft hat, verschwunden sind, und die „Armen“ dieses Jahr zum Weihnachtsfest leer ausgegangen sind. Mit Alfred und Klein-Ida schafft er die Armen auch gegen alle Hindernisse auf den Katthulthof. Dort kommt es zum „großen Aufräumen“. Nach Herzenslust machen sich die ungewöhnlichen Festgäste über das Gebratene, Gekochte, Gebackene her, bis auf den letzten Krümelwird aufgeräumt. Keine Wünsche bleiben offen bei denen, die um ihr Festessen betrogen wurden, – endlich auch mal ein richtiges Weihnachten für die, die sonst außen vor bleiben in ihrem Armenhaus.

Der Michel freut sich mit den Armen, hat keinerlei Bedenken, bekommt aber wieder mal den Unmut der Familie zu spüren, denn eigentlich war das alles ja für den großen Weihnachtsschmaus auf Katthult mit der Verwandtschaft am zweiten Weihnachtstag gedacht.

Bei allem, was der Michel so anstellt und durcheinander bringt, er ist jemand, der mit der Weihnacht ernst macht. Er bringt das Licht, die Freundschaft, die Gemeinschaft auch zu denen, die sonst ausgeschlossen sind und bleiben.

Das Weihnachtslicht wird in diesem kleinen vorwitzigen Kerl auch für uns sichtbar. Er ist wie ein Weihnachtsengel, der die Botschaft des Friedens, die Botschaft der Menschwerdung des Allerhöchsten auch uns übermittelt. Für ihn geht es nicht nur um fromme Worte sondern um die „Menschwerdung“ dieser Worte im Leben von allen Menschen.

Das macht uns froh im Herzen, nicht nur wegen dieser so unglaublich schönen Erzählung, es macht uns auch bereit diese Geschichte, diese Botschaft weiter zu erzählen. Lesen Sie es selber für sich. Oder schauen es sich an in den großartigen „Michel-Filmen“.

Ich wünsche Ihnen / Euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und behalten Sie diese Freude und den Frieden auch im Neuen Jahr 2021 in Ihrem Herzen. FROHE WEIHNACHTEN!        

Bernhard Müller

 

Weihnachtsgruß 2020

Liebe Schwestern und Brüder,

Weihnachten – einmal ganz anders?! Wie sooft in diesem Jahr stellt sich auch in Bezug auf Weihnachten der Frage: Wie können und dürfen wir dieses Fest feiern? Können und dürfen wir es feiern, wie wir es üblicherweise tun – in unserer Familie, in unserem Freundeskreis? Schon jetzt, vor dem Fest, spüren wir, dass das Miteinader mit unseren Liebsten uns fehlen wird, ja vielleicht manch einer sehr einsam diese Tage zu Hause verbringen muss. Ein, wie ich finde, schrecklicher Gedanke! Es zeigt sich schon seit Monaten, dass die Kontaktverbote zur Familie – zu Freunden – zu Mitmenschen in den verschiedensten Bereichen uns alle traurig, manche krank, ja manche verzweifelt machen. Diese schwierige Situation zeigt aber auch, was Weihnachten ausdrücken möchte: uns einmal die Botschaft des Evangeliums, auf das Kind in der Krippe, auf Gott einzulassen! “Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.” (Joh 1, 14) Gott ist in Jesu Christus wahrhaftig unter uns erschienen, damit wir begreifen: ER existiert, ER ist wahrhaftig zugegen! Existent, zugegen mitten in unserem Leben, mitten in unserer Welt! Gott schenkt uns in Jesus seinen Zuspruch, besonders in den schweren Situationen unseres Lebens. In Jesus nimmt er uns an die Hand und begleitet uns. Wer auf IHN vertraut, erfährt seine Nähe, fühlt sich von der Liebe Gottes umarmt – ist nicht allein!

Im Namen aller Mitarbeiter von St. Clemens und St. Lambertus wünsche ich Ihnen allen, dass diese Umarmung Gottes in dieser schwierigen Zeit, an diesem Weihnachtsfest besonders spüren.
Ihnen allen wünsche ich Gesundheit und Gottes Segen!

Ihr
B. Schnitzler, Pfr.

Weihnachtsgruß 2019

Liebe Schwestern und Brüder,

das Weihnachtsfest rückt wieder näher und wir feiern damit die Geburt des Sohnes Gottes hinein in unsere Welt. Jesus Christus wird in unsere irdische Wirklichkeit hineingestellt. Hinein in eine Welt mit vielen guten, frohen und zufriedenen Facetten der Menschen, aber leider auch hinein in eine Welt, in der es Streit, Gewalt, Krieg und viele Bedrohungen gibt. Auch ganz persönliche Sorgen, Krankheiten und Ängste belasten vielen Menschen sehr.

Die Geburt Jesu aber will uns verdeutlichen: Ich, der dreieinige Gott, bin bei euch. Er will grade bei denen sein, denen es nicht gut geht. Hoffnung, Vertrauen und Mut möchte er schenken. Der Stern, der über der Krippe leuchtet, möchte uns mit dem Licht der Zufriedenheit und seiner Liebe leuchten!

Also fasst Mut und habt Vertrauen und seid zugleich dankbar für das Schöne und GUte, welches wir auch immer wieder erfahren!

In dieser Zuversicht und Dankbarkeit vor Gott
wünschen wir, die Mitarbeiter von St. Clemens und St. Lambertus
und ich Ihnen eine frohe Weihnacht und ein gesegnetes neues Jahr 2020!

Ihr
B. Schnitzler, Pfr.

Weihnachtsgruß 2018

Liebe Schwestern und Brüder,

“Von drauß, vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr! All überall auf den Tannenspitzen, sah ich goldene Lichtlein sitzen,…”

Dieser Auszug aus dem Gedicht von Theodor Storm’s Knecht Ruprecht kündet uns Weihnachten an durch die Lichter auf den Tannenspitzen. Und tatsächlich, im Gedicht weisen sie auf das Christkind hin, das aus dem Himmelstor herausschaut. Wir werden darauf hingewiesen, unsere Augen und Herzen zum Himmel zu erheben, um im Christuskind die wahre Größe Gottes zu schauen.

Auch in modernen Zeiten können wir “all überall goldene Lichtlein sitzen” sehen. Aber es sind die Lichter der Weihnachtsmärkte, die Lichter von Christbaumketten, Lichter, die uns fast überall in dieser Zeit begegnen. Sie weisen aber meistens nicht mehr auf das Christuskind hin, sondern vielmehr darauf, wie wir anlässlich der kommenden Tage unseren Konsum in allen Bereichen erhöhen sollen, damit nur viel Geld verdient werden kann. Sicherlich nicht unberechtigt. Und dennoch: Es geht Weihnachten um mehr! Ja, selbst Weihnachtsmuffel spüren irgendwie, da geschieht etwas Besonderes unter den Menschen, ja mit mir selbst.

Ich wünsche uns allen, dass wir trotz allem Materialistischem, allem Konsum und Umsatz, hinter den Lichterketten unsere Tage immer noch den Hinweis auf den Ursprung erkennen! Dass eben Jesus Christus als Sohn Gottes in die Welt kam, um uns Licht, Leben und Heil in Fülle zu schenken!

Ihnen allen, auch im Namen meiner Mitarbeiter, wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes, frohes, gesundes Jahr 2019!

Ihr
B. Schnitzler, Pfr.

Was ist das für ein grüner Laser-Strahl?

Wenn es dunkel wird, ist er kaum zu übersehen. Grün und hell leuchtend scheint er quasi von unserer Kirche St. Clemens auszugehen… oder endet er dort?

Dank an Christian Bou (www.christianbou.com), der die Fotos zur Verfügung gestellt hat!

Was steckt dahinter?

Es handelt sich um das grenzüberschreitende Projekt “Connecting Light 2018”. Der grüne Laser-Strahl verbindet markante Punkte in der Landschaft und ermöglicht es, entlang dieser Route zahlreiche historische, künstlerische und kulturelle Stationen zu besuchen.

Die Route wird beschrieben in der passenden App zu diesem Projekt, die man auf dem untenstehenden Link herunterladen kann.

Hier gibt es die App zum Herunterladen sowie weitere Informationen zu dem Projekt.

 

Weihnachtsgruß 2016

Liebe Schwestern und Brüder,
 
in den vergangenen eineinhalb Jahren konnten wir viele Dunkelheiten in unserer Umgebung wahrnehmen. Menschen fliehen vor Krieg, Terror undNaturkatastrophen. Politische Stimmungslagen machen uns große Sorgen.Manche Sorgen der Welt sind nicht mehr weit weg, sondern sie finden vor unserer Haustüre, in unmittelbarer
Nähe statt.
 
Genau in diese Lebenswirklichkeit hinein wird uns Gottes Wirken vor Auge gehalten.
-HOFFNUNG UND FRIEDEN, LICHT UND LIEBE-,
das ist die Botschaft, die vom Weihnachtsfest ausgeht. Trotz, ja gerade wegen aller traurigen Wirklichkeit werden wir angehalten, jeden Tag Menschen in Not, Trauer und Verzweiflung eben jene Hoffnung und Liebe zu schenken, die uns Christen zu eigen ist.
  • Hoffnung und Liebe dem Heimatlosen, dem Geflüchteten,
  • Liebe und Zuneigung denen, die arm sind, die leider auch in unserer Gesellschaft um vieles Nötige betteln müssen!
  • Verständnis auch da aufbringen, wo es uns schwer fällt.
Wenn uns das ansatzweise gelingt, ändern wir um uns herum die Welt, wird Gottes Liebe sichtbar. Möge allen Menschen das Licht Gottes erscheinen; möge die Liebe Gottes die Menschen anrühren, ja auch denen die Augen öffnen, die ihn ablehnen. Denn seine Liebe verändert die Menschen und damit die Welt.
 
Allen Schwestern und Brüdern wünsche ich, auch im Namen aller Mitarbeiter, ein gesegnetes und gnadenreiches Weihnachtsfest und ein gesundes, friedliches Jahr 2017!
 
Ihr B. Schnitzler, Pfr.