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Nachruf Berti Verkoyen

Der Mensch, den wir liebten, ist nicht mehr da, wo er war. Aber er ist überall, wo wir sind und seiner gedenken.

Ein großartiger Pilger hat seine letzte große Pilgerreise angetreten. Lambert (Berti) Verkoyen hat in den Abendstunden des 17.06.19 diese letzte große Pilgerreise angetreten.

Berti war ein Mensch, der ein Vorbild für alle war, die mit dem Pilgervirus infiziert waren. So hatte es Kevelaer ihm angetan. Auf diesem Pilgerweg hat er jahrelang den Vorbeter gemacht. Auch mit der Bruderschaft Waldniel, die jedes Jahr 200 km hin nach Tier und auch wieder zurück gepilgert ist, war er ein Pilger, der die Teilnehmer mit seiner positiven Einstellung immer wieder aufgemuntert hat. Diese Pilgerreisen hätte er aber nicht durchführen können, wenn er nicht die Unterstützung seiner Frau Brigitte gehabt hätte. Denn ohne ihre Bereitschaft und ihren Großmut hätte unser Berti viele Pilgerreisen nicht durchführen können. Berti hatte immer, auf jeder Pilgerreise, ein aufmunterndes Wort, wenn uns die „Lappen“ mal runter hingen.

Aber das Pilgern nach Kevelaer und Trier mit Waldniel, wohin er immerhin 25 Mal mitgepilgert ist, reichte ihm nicht. 1991 hat er mit Kaplan Rainer Müller die Jugendwallfahrt ins Leben gerufen. Viele, viele Jahre hat er gerade dieser Jugendwallfahrt Impulse gegeben, sie mit seinem lustigen Naturell immer wieder mit aufgebaut. Aber nur bei den Jugendwallfahrern hat er den legendären Kopfstand an der letzten Station des dritten Tages, einer Kapelle, gemacht.

Bertis Highlight waren doch seine beiden Compostela-Pilgerreisen. Wie stolz war er, diese vielen hunderte, oft sehr mühsamen Kilometer heil geschafft zu haben, wie beeindruckend und beglückend vor dem Nordtor der Kathedrale zu stehen, mit dem Bewusstsein: Du hast es geschafft! Das hat ihn sehr glücklich gemacht.

Aber es war nicht alles. Mit Hans-Willi Kunz rief er 2007 zur ersten Wallfahrt zum hl. Arnold Janssen von Kaldenkirchen nach Steyl auf. Die Resonanz dieses Aufrufs übertraf alles. Groß und Klein, Jung und Alt – alle Pilger hatten Spaß. Und das ist noch heute so.

Ja, man kann tatsächlich sagen: Berti, du hast was in Bewegung gebracht.

Aber Berti hatte auch andere, ihm sehr am Herzen liegende Ambitionen, so zum Beispiel seinen viel geliebten Kirchenchor. Und auch das Bürgerhaus, das er viele Jahre verwaltet hat.

Berti, du hinterlässt eine große Lücke. Wir werden dich sehr vermissen.
Und so sagen wir uns alle: Bis wir uns dann wiedersehen…

Uschi Spitzkowsky

Ostergruss 2019

“Was sucht Ihr den Lebenden bei den Toten?

Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Erinnert Euch an das, was er Euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war: Der Menschensohn muss den Sündern ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen; Da erinnerten sie sich an seine Worte; und sie kehrten vom Grab in die Stadt zurück und  berichteten alles den elf und den anderen Jüngern.“ (Luk 24,6-8)

Jetzt liegt es in meiner Hand, was ich aus dieser Botschaft des Lebens mache. Erinnere ich mich? Lass ich „den Herrn“ weiter lebendig sein in mir, oder ist er für mich tot? Pastor Klaus Dors schrieb 1996 dazu: Für uns sind die Toten tot. Wir beweinen sie und tragen sie zu Grabe. Wir setzen ihnen die Denkmale und beweinen ihr Geschick. Unsere Toten leben nur noch in unseren Erinnerungen als die Weggefährten, die wir zu früh verloren haben. Manchmal sagen wir noch: „Sie haben es jetzt besser“, wenn wir hilflos ihr Ende in Qual und Not miterleben mussten. „Für sie war es eine Erlösung“. Ganz selten sagen wir noch: „Sie sind im Himmel.“ Noch seltener sagen wir: „Sie sind heimgekehrt zu Gott.“ Wir erinnern uns nur noch selten an all das, was ER uns gesagt hat. Das Leben hat uns eingeholt mit seiner ganzen Realität. Die Jahrhunderte voller Unmenschlichkeiten, voller Kriege, Gewalt, Terror und Tod haben die Farben der Erinnerungen an IHN ausgewaschen und oft unerkenntlich werden lassen. Und doch: die Botschaft von Ostern, die Botschaft von der Auferstehung schiebt sich immer wieder in unseren Blick und stellt die gleiche provozierende Frage: „Was sucht Ihr den Lebenden bei den Toten?“ Und bevor wir einen Einwand aussprechen können, wird uns die ewig gültige Antwort des österlichen Glaubens in den Mund gelegt: „ER IST AUFERSTANDEN!“ Ostern heißt: sich von dieser österlichen

Antwort aufs neue überwältigen zu lassen. Sich in all der Erfahrung von Sterblichkeit und Tod, sich in aller Angst und Not wieder daran zu erinnern, WAS ER UNS GESAGT HAT. Ostern feiern heißt: „DA ERINNERTEN SIE SICH AN SEINE WORTE!“
Es liegt in meiner Hand, ob Ostern mein Fest der AUFERSTEHUNG ist und bleibt (oder nur noch ein schönes Frühlingsfest).

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihren Familien, auch im Namen aller Mitarbeiter der Pfarren St. Clemens und St. Lambertus, ein frohes und besonders ein gesegnetes Osterfest 2019.

B. Schnitzler, Pfr.

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Familienwochenende vom 06. – 08.09.2019

Familienwochenende im St. Michaelsturm/Schaephuysen der Pfarren St. Clemens Kaldenkirchen und St. Lambertus Leuth

In diesem Jahr werden wir noch einal im Mühlenturm von Schaephuysen/Rheurdt für drei Tage Station machen. Hier ist alles vorhanden, was das Kinder- und Elternherz begehrt: Spielplatz, Sportplatz, Grillplatz, Wald und Bäche.

Der Kostenbeitrag liegt voraussichtlich bei 60 €/Kind und 70 €/Erwachsener. In diesem Preis sind Hin- und Rückfahrt nicht enthalten. Mit der Anmeldung ist eine Anzahlung von 25 €/Familie zu zahlen.

Alle weiteren Informationen enthält ein Faltblatt, das in der Kirche und im Pfarrbüro ausliegt. Eine Anmeldung ist bis Ende März im Pfarrbüro möglich.

Ansprechpartner: Bernhard Müller (Tel.: 811796)