Archiv der Kategorie: Kirchenjahr

MISEREOR-Kollekte am 28./29.03.2020

MISEREOR-Kollekte am 28./29. März 2020

In diesen Tagen besinnen sich viele Menschen in unserer Gemeinde auf den Wert des Zusammenhaltens und der Solidarität. Die Folgen des Corona-Virus treffen auch die MISEREOR-Fastenaktion, da die Kollekte eine existenzielle Säule der MISEREOR-Projekt-Arbeit ist. Durch die Absage aller Gottesdienste entfällt somit auch diese wichtige Sammelaktion. Dennoch geht die Arbeit in den Hilfsprojekten weiter.

Menschen im Nahen Osten, in Venezuela, im Kongo und anderen Ländern sind auf unsere Solidarität angewiesen. Zu den übergroßen Nöten und Leiden wie Krieg, Vertreibung und Flucht kommt nun die Sorge um die eigene Gesundheit in Zeiten der Pandemie hinzu.

Daher wenden wir uns heute mit folgender Bitte an Sie:

Bitte spenden Sie Ihre Kollekte direkt an MISEREOR.

Das geht per:

 oder

  • Spendenkonto

MISEREOR
Pax-Bank Aachen
IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10
BIC: GENODED1PAX

Wir danken Ihnen von Herzen und wünschen Ihnen für die kommende Zeit viel Kraft, Zusammenhalt und Gesundheit. Mögen Sie die kommenden Monate unversehrt überstehen.

Gesundheit und gesegnete Ostertage!

Kinderkirche – Die Heilung eines Blinden

Kinderkirche am 4. Sonntag der Fastenzeit – Die Heilung eines Blinden

Liebe Kinder, das Osterfest kommt näher. Am kommenden Sonntag, den 22.3.2020 feiern wir den 4. Fastensonntag und sind damit dem Osterfest ein ganzes Stück näher gekommen. Dabei geht es um das SEHEN und was alles damit zusammenhängt:

WUT         

Ja, Wut kann uns blind machen, so blind, dass wir schreien und zuschlagen.

NEID           

Ja, Neid kann uns blind machen, so blind, dass wir nur noch sehen, was andere haben.

STOLZ       

Ja, Stolz kann blind machen, so blind, dass wir nur noch uns sehen und die Kleinen und Schwachen nicht.

 

Gebet:

Guter Gott, du hast uns Augen zum Sehen und Ohren zum Hören geschenkt. Wir wollen sehend werden und auf dein Wort hören durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

 

Hier nun die Geschichte aus dem Evangelium für euch (Joh, 9,1.6-7)

In jener Zeit sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. Jesus spuckte auf die Erde; dann machte er einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen und sagte zu ihm: „Geh und wasch dich in dem Teich Schiloah!“

Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen. Jesus sagte zu ihm: „Glaubst du an den Menschensohn?“ Der Mann antwortete: „Wer ist das, Herr? Sag es mir, damit ich an ihn glaube.“

Jesus sagte zu ihm: „Du siehst ihn vor dir; er, der mit dir redet, ist es.“Er aber sagte: „Ich glaube, Herr!“

Und er warf sich auf dem Boden vor ihm nieder.

 

Wie können wir diese schöne Geschichte verstehen?

Der blinde Mann in unserer Geschichte ist ziemlich allein. Niemand kümmert sich um ihn. Die Menschen meiden ihn, machen einen großen Bogen um ihn, denn er scheint wegen seiner Blindheit von Gott gestraft zu sein. Das glaubten die Leute damals so. Jesus ist der erste Mensch, der sich nach längerer Zeit um ihn kümmert, der im nahe kommt und ihn anfasst. Er berührt nicht nur seine Hände, sein Gesicht. Er berührt sein Herz. Jesus hat keine Angst, ihm nahe zu kommen. Er hat Mitleid mit dem blinden Mann. Er will, dass er wieder sehen kann und so macht er einen Teig, den er ihm auf die Augen legt. Der blinde Mann muss zum Brunnen gehen, um sich rein zu waschen.

Er muss aber nicht nur sein Gesicht waschen, seine Augen abwaschen, um endlich wieder sehen zu können. Er muss damit auch alles abwaschen, was ihn von Gott und den Menschen trennt. Er muss das „alte Leben“ abwaschen: unsere WUT, unseren NEID, unseren STOLZ, Jesus hat ihn gelehrt, neu zu sehen.

Er macht auch uns sehend, wenn wir blind sind und zeigt uns, wie wir mit Liebe und Freundschaft und Aufmerksamkeit in dieser Welt leben können.

Jesus verändert unser ganzes Leben. Er schenkt Licht und macht das Leben hell.

 

Wir wollen zu Gott bitten, damit er uns hilft       

Guter Gott, du liebst alle Menschen und willst, das es hell wird in ihrem Leben. Deshalb bitten wir dich:

Viele Menschen sind blind vor Wut. Sie sehen nicht das Gute und Schöne in der Welt. Herr, öffne ihre Augen.

Viele Menschen sind blind vor Neid. Sie sehen nicht das, was sie haben, sondern nur das, was andere mehr haben als sie. Herr, öffne ihre Augen.

Viele Menschen sind blind vor Stolz. Sie sehen nicht ihre Mitmenschen, sondern nur sich selbst uns und sagen immer nur: Ich, ich. Herr, öffne ihre Augen.

Viele Menschen sind blind vor Angst. Sie sehen nur noch Gefahren und verschließen sich. Herr, öffne ihre Augen.

Viele Menschen sind blind für Gott. Sie sehen nicht, dass er uns das Leben schenkt und immer liebt. Herr, öffne ihre Augen.

Weihnachtsgruß 2019

Liebe Schwestern und Brüder,

das Weihnachtsfest rückt wieder näher und wir feiern damit die Geburt des Sohnes Gottes hinein in unsere Welt. Jesus Christus wird in unsere irdische Wirklichkeit hineingestellt. Hinein in eine Welt mit vielen guten, frohen und zufriedenen Facetten der Menschen, aber leider auch hinein in eine Welt, in der es Streit, Gewalt, Krieg und viele Bedrohungen gibt. Auch ganz persönliche Sorgen, Krankheiten und Ängste belasten vielen Menschen sehr.

Die Geburt Jesu aber will uns verdeutlichen: Ich, der dreieinige Gott, bin bei euch. Er will grade bei denen sein, denen es nicht gut geht. Hoffnung, Vertrauen und Mut möchte er schenken. Der Stern, der über der Krippe leuchtet, möchte uns mit dem Licht der Zufriedenheit und seiner Liebe leuchten!

Also fasst Mut und habt Vertrauen und seid zugleich dankbar für das Schöne und GUte, welches wir auch immer wieder erfahren!

In dieser Zuversicht und Dankbarkeit vor Gott
wünschen wir, die Mitarbeiter von St. Clemens und St. Lambertus
und ich Ihnen eine frohe Weihnacht und ein gesegnetes neues Jahr 2020!

Ihr
B. Schnitzler, Pfr.

Clemensfest am 23.11.2019

Liebe Schwestern und Brüder aus St. Clemens und St. Lambertus,

am 23.11. ist es wieder soweit. Wir laden ein, wie seit vielen Jahren, miteinander das Fest des Heiligen Clemens als unseren Pfarrpatron am Samstagabend zu feiern.

Alle Christen unserer beiden Pfarren sind dazu herzlich willkommen.

Um 18:30 Uhr ist die Festmesse in der Kirche, anschließend feiern wir den Clemensabend weiter bei einer leckeren Brotzeit und kalten Getränken im Convent.

Am Sonntag, dem 24.11., ist dann in Kaldenkirchen keine weitere Sonntagsmesse, da wir uns sehr wünschen und hoffen, dass wir mit möglichst vielen Gemeindemitgliedern unser diesjähriges Clemensfest am Samstagabend zusammen feiern können! Am Sonntag, 24.11.,  besteht die Möglichkeit zum Messbesuch um 11:15 Uhr in Leuth.

In Vorfreude auf einen gelungenen Abend grüßt Sie herzlich,
im Namen aller Mitarbeiter,

Ihr
B. Schnitzler, Pfr.

Ostergruss 2019

“Was sucht Ihr den Lebenden bei den Toten?

Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Erinnert Euch an das, was er Euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war: Der Menschensohn muss den Sündern ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen; Da erinnerten sie sich an seine Worte; und sie kehrten vom Grab in die Stadt zurück und  berichteten alles den elf und den anderen Jüngern.“ (Luk 24,6-8)

Jetzt liegt es in meiner Hand, was ich aus dieser Botschaft des Lebens mache. Erinnere ich mich? Lass ich „den Herrn“ weiter lebendig sein in mir, oder ist er für mich tot? Pastor Klaus Dors schrieb 1996 dazu: Für uns sind die Toten tot. Wir beweinen sie und tragen sie zu Grabe. Wir setzen ihnen die Denkmale und beweinen ihr Geschick. Unsere Toten leben nur noch in unseren Erinnerungen als die Weggefährten, die wir zu früh verloren haben. Manchmal sagen wir noch: „Sie haben es jetzt besser“, wenn wir hilflos ihr Ende in Qual und Not miterleben mussten. „Für sie war es eine Erlösung“. Ganz selten sagen wir noch: „Sie sind im Himmel.“ Noch seltener sagen wir: „Sie sind heimgekehrt zu Gott.“ Wir erinnern uns nur noch selten an all das, was ER uns gesagt hat. Das Leben hat uns eingeholt mit seiner ganzen Realität. Die Jahrhunderte voller Unmenschlichkeiten, voller Kriege, Gewalt, Terror und Tod haben die Farben der Erinnerungen an IHN ausgewaschen und oft unerkenntlich werden lassen. Und doch: die Botschaft von Ostern, die Botschaft von der Auferstehung schiebt sich immer wieder in unseren Blick und stellt die gleiche provozierende Frage: „Was sucht Ihr den Lebenden bei den Toten?“ Und bevor wir einen Einwand aussprechen können, wird uns die ewig gültige Antwort des österlichen Glaubens in den Mund gelegt: „ER IST AUFERSTANDEN!“ Ostern heißt: sich von dieser österlichen

Antwort aufs neue überwältigen zu lassen. Sich in all der Erfahrung von Sterblichkeit und Tod, sich in aller Angst und Not wieder daran zu erinnern, WAS ER UNS GESAGT HAT. Ostern feiern heißt: „DA ERINNERTEN SIE SICH AN SEINE WORTE!“
Es liegt in meiner Hand, ob Ostern mein Fest der AUFERSTEHUNG ist und bleibt (oder nur noch ein schönes Frühlingsfest).

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihren Familien, auch im Namen aller Mitarbeiter der Pfarren St. Clemens und St. Lambertus, ein frohes und besonders ein gesegnetes Osterfest 2019.

B. Schnitzler, Pfr.

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