Zehnter Rundbrief aus Bolivien

Zehnter Rundbrief aus Bolivien

Geburtstag feiern auf bolivianisch

Wer sich – wie wir MaZ – dazu entscheidet, ein Jahr im Ausland zu verbringen, der verbringt natürlich auch ein Jahr lang alle Festtage ohne seine Liebsten daheim und ganz anders als gewohnt.

Weihnachten und auch Ostern liegen ja jetzt schon wieder eine ganze Weile hinter uns und da blieb für mich nur noch ein Fest auf meiner Liste: mein eigener Geburtstag.

Ich muss sagen, so im Vorhinein hatte ich schon ein bisschen Angst, den Tag ohne meine Freunde und Familie von zu Hause zu verbringen. Natürlich ganz umsonst. Denn eines schon einmal vorweg: ich hatte einen wunderschönen Tag hier in der Internatsfamilie, bei dem kein bolivianischer Brauch ausgelassen wurde.

Bolivien42In Bolivien fängt so ein Geburtstag (zumindest als Freiwillige in einem Internat) verdammt früh an – nämlich mit der sogenannten Serenada. Dabei trifft man sich – natürlich so früh morgens wie möglich, auch gerne schon um 4 oder halb 5 – um das Geburtstagskind mit Gesang zu wecken. Am Geburtstag werden da natürlich hauptsächlich Geburtstagslieder geschmettert, bis das Geburtstagskind aufsteht, rauskommt und die erste Torte des Tages anschneidet und verteilt. Die Serenada wird hier aber zu sämtlichen Anlässen veranstaltet: Vatertag, Muttertag, und und und…

Zum Glück war es in der Woche meines Geburtstags unglaublich kalt und ich wurde erst um 6 Uhr von dem Gesang der (in dicke Wolldecken gehüllten) Mädels geweckt. Nachdem die erste rosane Torte verspeist war, durfte ich dann nochmal ein wenig schlafen.

Den restlichen Morgen habe ich dann bei einem gemütlichen Frühstück mit den anderen Freiwilligen hier in San Ignacio verbracht, bevor es wieder zurück in die Casa ging.

Die glich mittlerweile eher einem aufgescheuchten Hühnerstall, hatte Trifonia es sich doch zu Aufgabe gemacht, abends ein Geburtstagsessen zu organisieren, das natürlich ausgiebig vorbereitet werden musste.

Es ging sogar so weit, dass ich von den Mädchen in mein Zimmer gescheucht wurde, mit dem strengen Verbot, wieder raus zu kommen, bevor ich abgeholt werde. Nach gar nicht so langem Warten, durfte ich dann aber auch wieder raus und zum Abendessen.

Bolivien43Trifonia und die Mädels haben dabei echt kein Detail dem Zufall überlassen und haben mit ganz viel Liebe eine riesige Tafel gedeckt.

Nach dem Essen (es gab übrigens eines meiner bolivianischen Lieblingsgerichte „Picante de Pollo“), ging es dann los mit der eigentlichen Feier und allen anderen bolivianischen Bräuchen, von denen mir natürlich kein einziger erspart blieb.

Angefangen wurde natürlich nochmal mit Musik und Gesang. Dabei konnte ich an den strahlenden Gesichtern der Mädels schon ablesen, was mich gleich alles erwarten würde. Schließlich hatte ich ja alles schon einmal bei anderen Geburtstagen gesehen:

Bolivien44Als erstes muss dann die Torte „getötet“ werden. Dazu reicht natürlich nicht das einfache Anschneiden. Bolivianische Torten sind ganz besonders gefährlich und müssen vom Geburtstagskind durch einen gezielten Biss getötet werden (dass die Torte „getötet“ wird, sagt man hier im Übrigen echt). Während das nichtsahnende Geburtstagskind dann versucht, sich möglichst wenig dabei einzusauen, kommt von hinten eine meist ganz harmlos aussehende Person und drückt es mit viel Kraft mit dem ganzen Gesicht in die Torte. Erst dann ist die Torte mit ziemlicher Sicherheit unschädlich gemacht!

Unter lautem Schreien der Mädels, durfte natürlich auch ich eine der 3 weiteren rosa-verzierten Torten „töten“. Gnädigerweise wurde mir dabei wenigstens gestattet, die Brille vorher auszuziehen.

Bolivien45Während ich dann noch mit der Säuberung meines Gesichts beschäftigt war, musste natürlich die Torte auch angeschnitten werden. Die Zeit wurde dann für den nächsten bolivianischen Brauch genutzt, nämlich huevo y harina, übersetzt: Ei und Mehl. Diese zwei Zutaten bekommt das Geburtstagskind nämlich auf den Kopf (natürlich mit Schale und roh). Das Ganze ist also eine riesige Sauerei! Macht aber unglaublich viel Spaß – zwar mehr als Zuschauer, als als Geburtstagskind, aber da muss man dann wohl einmal im Jahr durch.

Nach jeder Menge Fotos und Glückwünschen ging es dann für mich erstmal unter die Dusche, während unser Speisesaal von den Mädels schnell in eine große Tanzfläche umgewandelt wurde.

 Zum Tanzen kamen dann auch die Jungs aus der Casa San José vorbei und der Rest des Abends wurde gemeinsam bei Torte, Cola, Popcorn und Musik gefeiert.

Bolivien46Alles in Allem kann ich nur sagen, dass es ein wirklich wunder-wunderschöner Tag für mich war. Und mir ist mal wieder richtig bewusst geworden, dass ich wirklich sagen kann, dass ich hier eine bolivianische Riesenfamilie gefunden habe, die aus ganz vielen tollen und einzigartigen Menschen besteht, die alles mit mir teilen und mir hier jede Menge Halt und Geborgenheit geben.

Ihr seht also: nach wie vor geht es mir bestens am anderen Ende der Welt!

 Liebe Grüße aus dem winterlichen Bolivien,

 Eure Julia!

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Romfahrt kath. Forum vom 14. – 20.10.2016

In diesem Jahr findet in Zusammenarbeit mit dem kath. Forum für Erwachsenen- und Familienbildung Krefeld und Viersen sowie der Pfarre St. Clemens Kaldenkirchen vom 14. – 20.10.2016 eine Reise für Mitarbeiter und Familien der Pfarren St. Clemens und St. Lambertus nach Rom statt.

Das Vortreffen für diese Reise ist am Mittwoch, 15.06.2016 um 20:00 Uhr im Convent.

Neunter Rundbrief aus Bolivien

Neunter Rundbrief aus Bolivien

¡Feliz Cumpleaños FASSIV!

Hallo ihr Lieben!

Mittlerweile sind jetzt schon mehr als 8 Monate meines MaZ-Jahres rum und auch Ostern liegt schon wieder einige Wochen hinter uns. In der Zwischenzeit ist aber wieder Einiges passiert (besonders im FASSIV), von dem ich euch berichten möchte:

In den letzten Wochen ging es in der Fundación Ayuda Social San Ignacio de Velasco (FASSIV), in der ich nach wie vor meine Nachmittage verbringe, drunter und drüber. Es gab viele Besonderheiten und Feiertage zu zelebrieren und zu feiern.

Bolivien36Im März begannen die außergewöhnlichen Tage mit dem Tag der Inklusion und dem Tag des Down Syndroms. An beiden Tagen verbrachten wir die Nachmittage statt im Klassenraum mit allen Kindern auf der großen Plaza in der Stadtmitte.

Am Tag der Inklusion beteiligten sich dabei sogar die Schulen und Kindergärten, die von Kindern oder Jugendlichen mit Behinderung besucht werden. Fast jede Klasse oder Schule hatte dazu große Plakate oder Schilder gebastelt, auf denen Aufrufe zu mehr Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung im Bildungssystem zu sehen waren.

Bolivien37Gemeinsam wurde dann ein bisschen getanzt oder der Orchestermusik gelauscht und vor allem jede Menge Krach veranstaltet.

Bolivien38Am Tag des Down Syndroms standen natürlich die Kinder mit dieser Behinderung beziehungsweise diese Behinderung generell im Mittelpunkt. Die Lehrerinnen hatten dazu einige Plakate vorbereitet, um allen Passanten (manchen ein bisschen widerwillig) die Entstehung und den Umgang mit Menschen mit dieser Behinderung näher zu bringen. Ganz besonders berührt hat mich dabei ein Kurzfilm, der sich an werdende Mamas, die für ihr Kind die Diagnose Down Syndrom bekommen haben, richtet und in dem Kinder und Jugendliche mit dieser Behinderung erzählen, wieviel sie trotz ihrer Behinderung schaffen und können und wie glücklich sie sind.

Als nächstes war dann am 12. März der Día del niño, also der Kindertag. Der wird hier natürlich, wie jeder Feiertag, groß zelebriert.

Am Montag gab es deshalb schon eine fassivinterne Feier mit allen Schülern und Eltern. Dabei ging es natürlich um die Kinder an sich, die (wie es sich an so einem Feiertag gehört) ein bisschen verwöhnt wurden. Im Mittelpunkt standen aber auch ganz besonders die UNICEF Kinderrechte, die (außer den USA) alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen anerkannt haben und sich damit völkerrechtlich dazu verpflichten, für das Wohlergehen ihrer Kinder zu sorgen.

Diese Kinderrechte wurden in 10 Grundrechten festgehalten, die beispielsweise das Recht auf einen Namen und eine Staatsangehörigkeit, das Recht auf Gesundheit, Bildung und Freizeit, das Recht, sich zu informieren, mitzuteilen und gehört zu werden, das Recht auf gewaltfreie Erziehung und das Recht auf elterliche Fürsorge und Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung und Verfolgung beinhalten und fordern. Darüber gab es sogar ein kleines Lied, zu dem ich gemeinsam mit den Lehrerinnen einen kleinen Tanz einstudiert habe, der natürlich dann auch präsentiert wurde. Zu guter Letzt gab es dann noch für jedes Kind eine Canasta. Das kann man vielleicht ein bisschen mit der Martinstüte bei uns vergleichen. Eine Woche vorher basteln die Lehrerinnen einen Behälter und im Laufe der Woche bringt jedes Elternteil eine Süßigkeit in Kursstärke mit, sodass für jedes Kind eine Tüte mit den verschiedensten Süßigkeiten, die natürlich schon auf dem Nachhauseweg verschlungen werden, und einem Spielzeug zusammenkommt.

Bolivien39Am nächsten Tag ging es dann mit allen anderen Grundschulen auf die Plaza zur großen Feier. Mit viel Musik und einem kleinen Umzug wurde gemeinsam mit Mickey Maus, Donald Duck und Co. Gesungen, über die Kinderrechte geredet ,getanzt und gelacht. Zur Feier des Tages gab es natürlich auch noch einmal eine kleine Canasta, diesmal von der Stadt und für alle Kinder, die da waren.

In dieser Woche wurde dann der 27. Geburtstag des FASSIVs gefeiert. Am Montag begann diese spezielle Woche mit einer Sensibilisation der Eltern. Wie schon im letzten Jahr kamen die Eltern, um in kleinen Spielen gegen die Lehrerinnen anzutreten. Dabei gab es zum Beispiel ein Schubkarrenrennen, Eierlaufen, Sackhüpfen und Apfelwettessen. Entgegen aller Erwatungen gewannen dieses Mal aber die Lehrerinnen mit riesigem Vorspung.

Am Dienstag ging es weiter mit einer Sensibilisation der Kindergärten und deren Lehrer/innen. Es wurden diverse Kindergärten eingeladen, um gemeinsam mit den FASSIV-Kindern im Park zu spielen und unter den Lehrern wurde über Inklusion in der Schule und in Kindergärten geredet und diskutiert.

Am nächsten Tag ging es dann mit allen Kindern zum Friedhof von San Ignacio, um der Gründerin des FASSIVs zu gedenken, die von allen liebevoll Mutti (auf Deutsch) genannt wird und deren Geist und Liebe zu ihrer Arbeit hier immer noch eine große Rolle spielt.

Bolivien40Donnerstag gab es dann den ganzen Tag die große Fiesta. Morgens fand dabei der offizielle Teil statt, mit hochkarätigen Gästen, bei dem ich aber leider nicht dabei sein konnte. Nachmittags hingegen wurde dann mit vielen verschiedenen Tänzen so richtig gefeiert.

Nach einer Woche feiern und vielen Terminen gab es dann am Freitag schulfrei für alle Kurse, um sich von den ganzen Strapazen zu erholen und am Montag wieder frisch in den Schulalltag einzusteigen.

Bolivien41Damit verabschiede ich mich dann auch wieder. Euch allen wünsche ich jetzt ein schönes Wochenende und genießt die ersten richtigen Frühlingstage,

Bis dann,

Eure Julia

Neue Kinder-Bibel

Neue Kinder-Bibel mit tollen Kinderzeichnungen

Spannende Jesus-Geschichten, die uns die Bibel erzählen möchte, mit farbigen Illustrationen von Kindern für Kinder zum Lesen und Vorlesen, gibt es in den Pfarrbüros zum Preis von 9,99 €.

Diese tolle Bibel mit sehr vielen bunten Kinderzeichnungen von Nettetaler Schulkindern ist auch im Buchhandel unter der ISBN-Nr. 978-3-7375-9356-4 von Preis von 12,99 € erhältlich.

Herausgeber: Katholische Kirchengemeinde St. Lambertus Breyell

Achter Rundbrief aus Bolivien

Achter Rundbrief aus Bolivien

Ostern auf bolivianisch

Wie versprochen melde ich mich nach Ostern und allen Feierlichkeiten nochmal, um euch daheim ein wenig zu berichten, wie ich die Karwoche und Ostern hier erlebt habe.

Um das Mal vorweg zu nehmen: hier in Bolivien wird Ostern deutlich ausschweifender und aufwendiger gefeiert als zum Beispiel Weihnachten. Begonnen wurde mit diesen besonderen Feierlichkeiten am Palmsonntag:

Pünktlich zum Messbeginn gab es eine kleine Prozession. Natürlich mit mitgebrachten Palmzweigen. An unserem Ziel angekommen wurden Gebete gesprochen, ein wenig gesungen und eine Lesung gelesen. Danach ging es wieder zurück in die Kirche und weiter mit der normalen Messe.

Als nächstes größeres Osterevent kam dann der Gründonnerstag. Der begann natürlich (wie bei uns auch) mit einer Messe und dem traditionellen Waschen der Füße. Danach ging es dann wieder raus. Diesmal zu einer großen Prozession, an der gefühlt wirklich ganz San Ignacio teilgenommen hat.

Bei diesen Prozessionen, die es in der Karwoche öfter gibt, gibt es hier in San Ignacio vier Stationen, an denen jeweils aufwendig ein Pavillon aufgebaut wurde. Dorthin zieht dann die Menschenmenge – angeführt von lebensgroßen Holzfiguren, die Maria und Jesus darstellen, riesigen (und bestimmt tonnenschweren) Kreuzen und begleitet von Musik und Gebeten.

Die ganze Atmosphäre dabei kann man gar nicht richtig in Worte fassen. Es ist unglaublich beeindruckend und auf eine gewisse Art und Weise unglaublich besinnlich, aber trotzdem aufregend und natürlich im angemessenen Maße bolivianisch-chaotisch.

Das ganze perfektionierte dann gerade am Gründonnerstag das Wetter. Kurz vor der dritten Station fing es nämlich auf einmal und aus heiterem Himmel an, in Strömen zu regnen. Da wird man dann doch nochmal dran erinnert, dass die Regenzeit noch nicht ganz vorbei ist – im Gegensatz zu der Prozession in dem Moment. Mit dem ersten Tropfen teilte sich die Menschenmasse in der Mitte und alle strömten auf die überdachten Bürgersteige und quetschten sich mit möglichst vielen Personen unter die Dächer. Währenddessen rannten die Träger mit ihren Figuren zurück in Richtung Kathedrale, um zu retten, was noch zu retten war.

Nach einiger Zeit beschlossen dann auch schon die ersten, dass der Regen wohl so schnell nicht mehr aufhören würde, womit sie auch Recht behalten sollten. Also ging es für alle früher oder später durch den Regen nach Hause. Die Straßen hatten sich mittlerweile in knietiefe, fast schon reißende Flüsse verwandelt, aber was bleibt einem anderes übrig?

Also ging es ab nach Hause, schnell noch unter die Dusche und dann ab ins Bett. Am Freitag klingelte nämlich schon um 4 Uhr der Wecker.

Am Karfreitag stand dann natürlich der Kreuzweg an. Die Steyler Pfarre hier im Dorf trifft sich dazu um 5 Uhr morgens und geht dann gemeinsam bis zu einer Kapelle, die zwischen San Ignacio und dem Nachbardorf San Miguel liegt. Auf dem Weg stehen dann am Straßenrand große Kreuze, an denen jeweils die Stationen vorgelesen werden. Im Grunde genommen also ein ganz normaler Kreuzweg, nur mit ein bisschen mehr Fußweg, als zu Hause einmal durch die Kirche zu gehen.

An der Kapelle angekommen, entlohnt einen dann aber der wunderbare Ausblick über ganz San Ignacio, da das letzte Stück einen auf einen Hügel hinaufführt. Nach der kurzen Belohnung ging es dann aber auch recht zügig wieder zurück nach Hause und zum Frühstück.

Am Samstag gab es dann natürlich auch noch die Osternacht, die sich aber nicht wirklich von unserer Osternacht zu Hause unterscheidet, bis auf ein kleines Detail: nach der Messe findet ein „Wettrennen“ zwischen einer Jesusfigur und einer Marienfigur statt. Mit dem Ende des Gottesdienstes strömen alle aus der Kathedrale und noch bevor alle aus der Türe raus sind, rennen die beiden Gruppen mit ihren Figuren los. Den genauen Zweck dahinter konnte uns leider keiner so 100%ig erklären, aber für die Interessierten: in diesem Jahr haben in San Ignacio die Frauen mit der Marienfigur gewonnen, nachdem der Jesus nur knapp einem dramatischen Sturz entgangen ist.

Der Sonntag wurde dann eher ruhig verbracht und am Montag hatten die Mädels und Jungs dann auch schon wieder Schule, der Ostermontag ist hier nämlich kein Feiertag. Und damit war dann Ostern auch schon wieder vorbei – und das ohne auch nur ein einziges buntes Ei. Das Eierfärben haben wir nämlich leider vergessen – im nächsten Jahr dann wieder.

So, damit bin ich auch schon wieder am Ende angelangt. Ich hoffe, ihr daheim habt auch alle schöne Ostern mit mehr Ostereiern als wir hatten verbracht und genießt jetzt den Frühlingsanfang und die ersten warmen Tage.

Liebe Grüße aus dem fernen Bolivien,

eure Julia

Pfarren in der GdG Nettetal