Messdienerausflug am 05.09.2015

Dass die diesjährige Kanutour der Messdiener von Oedt nach Wachtendonk eine nasse Angelegenheit werden würde, war allen klar; dass es jedoch auf andere Art geschehen würde, war hingegen doch überraschend:

Am 5. September gingen die Leuther und Kaldenkirchener Messdiener im strahlenden Sonnenschein mit dem Fahrrad nach Oedt auf Tour. Dort angekommen, ging es in zahlreiche Boote und ab auf die Niers. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten klappte das Paddeln fast ausnahmslos super und denjenigen, die noch mit Lenkschwierigkeiten zu kämpfen hatten, half die Strömung zumindest schon mal in die richtige Richtung.

Das anfänglich noch so schön aussehende Wetter schlug schnell um in heftigen Dauerregen, der die kleinen und großen Bootfahrer in kürzester Zeit komplett durchnässte.

Trotz des Wetters kippten weder Boote noch die Stimmung um. Wie letzten Endes dennoch jemand im kalten Nierswasser landete, blieb bis zuletzt unklar.

Nach mindestens genauso nasser Rücktour mit dem Fahrrad nach Leuth klang dort der Abend bei gutem Essen vom Grill und zahlreichen Salatspenden der Eltern lecker aus. Für die Leuther Medis hieß es im Anschluss an das gemeinsame Grillen noch nicht „Heimweg“, stattdessen wurden Zelte aufgebaut und im Neyenhof übernachtet.

Es war mit Sicherheit ein Messdienertag, der so schnell nicht in Vergessenheit geraten wird!

Erster Rundbrief aus Bolivien

Erster Rundbrief aus Bolivien

Oder auch „25 Grad – wo ist mein Pullover?“

Bolivien1Mittlerweile ist es schon fast eine Woche her, dass wir unsere Koffer fertig gepackt und uns auf den Weg nach Santa Cruz gemacht haben. Auf einen Weg, der uns, gemeinsam mit den Steylern, in ein für uns fremdes Land mit einer fremden Kultur führen sollte.

Wir, das sind – für alle, die es noch nicht wissen – meine Mitfreiwillige Elli aus Ellingen in Mittelfranken und ich.

Mit ein bisschen Verspätung kamen wir also am Freitagmorgen am Flughafen von Santa Cruz an, wo wir von Janko abgeholt und in das Haus der Steyler hier gebracht wurden. (Janko ist offiziell unser Mentor, er nimmt sich aber jede Menge Zeit für uns und gibt sich wirklich Mühe uns möglichst viel zu zeigen, unsere Fragen zu beantworten und in jeder Angelegenheit für uns da zu sein.)

Bolivien2Nach einem kurzen, superleckeren Frühstück und ein wenig Einrichten in unserem Zimmer hieß es aber erneut: Koffer packen!!!

Am späten Nachmittag sollte es für uns nämlich direkt weiter gehen nach El Alto. Eigentlich waren wir von der Idee nicht wirklich überzeugt, uns nach der anstrengenden Reise direkt wieder 20 Stunden in den Bus zu setzen. Aber was blieb uns? Ein Visum beantragt sich schließlich auch nicht von allein! Gemeinsam mit Janko und einer weiteren Freiwilligen aus Polen machten wir uns also auf den Weg – durch die sandigen Straßen der größten Stadt Boliviens bis ins Hochland auf über 4000 Meter.

Elli und ich hatten was die Reise betraf wirklich mit dem Schlimmsten gerechnet. Warm, stickig und eng wie unsere Reisebusse nunmal sind, hielt sich die Vorfreude für die kommenden 20 Stunden wirklich in Grenzen. Als wir dann hörten, dass es in den Bussen immer Dreierreihen gab, rannte das letzte bisschen Hoffnung auf Schlaf in dieser Nacht laut schreiend davon.

Bolivien3Umso größer war dann die Erleichterung, als wir den ersten Blick auf unsere Sitzplätze werfen konnten. Es gab immer nur drei Sitze in jeder Reihe, zwei auf der rechten Seite und einen Einzelnen auf der linken (eines von vielen lustigen Missverständnissen der letzten Tage). Der Platz, an dem auch bei der Größe des Gangs gespart wird, kann deshalb voll und ganz in die Sitze, oder besser gesagt Sessel, investiert werden. Die sind nämlich echt super gemütlich und haben sogar eine Ablage für die Füße, sodass man im Bus wirklich fast liegen kann. Zusätzlich sind in dieser Art Reisebusse auch nur ca. 30 Sitze. Man braucht also nicht mal warten bis der Hintermann eingeschlafen ist, um heimlich seine Lehne ein Stück nach hinten zu verstellen, sondern kann das direkt am Anfang der Fahrt machen – jeder hat ja genug Platz.

Nach einer Fahrt, die dank einem geplatzten Reifen doch etwas länger dauerte als gedacht, und auf der wir lernten, dass 25 Grad verdammt kalt sein können, kamen wir dann völlig erschöpft in El Alto an. Auch hier konnten wir wieder in einer Steyler Kommunität unterkommen.

Bolivien4Am Abend schauten wir uns dann noch La Paz an, bevor wir um kurz vor acht – dank Jetlag, Höhenkrankheit und zwei langen Reisen – total erschöpft in unser Bett mit sieben Wolldecken fielen.

Und die sieben Wolldecken braucht man auch, wenn nicht noch mehr. Gerade weil es hier in den Häusern meist viel kälter ist als draußen, da draußen ja die Sonne scheint. Und obwohl wir in diesen Tagen wirklich oft gefroren haben, fühlten wir uns über Tag zumindest draußen recht wohl, das kommt nämlich einem ersten schönen Frühlingstag in Deutschland nahe, an dem man auch mal die Jacke zu Hause lassen kann. Hier merkt man ganz besonders, dass die Bolivianer anderes gewöhnt sind, die sieht man im Hochland nämlich meistens mit dicken Pullis und Winterjacken.

Den nächsten Tag konnten wir dann etwas ruhiger angehen lassen, bevor wir am Montag gemeinsam mit vier weiteren MaZlern sämtliche Visumsangelegenheiten regeln mussten.

Zum Glück hat dabei bei uns aber alles bestens funktioniert.

Diese ersten Tage waren, um unserem in den Seminaren gegebenen Namen „Mega-MaZ“ gerecht zu werden, einfach mega! Wir haben viel über Land und Leute gelernt, da Janko auch ein top Reise- und Städteführer ist, haben viele nette Leute kennen gelernt und sind überall herzlich aufgenommen worden.

Bolivien5Insgesamt war unsere Reise nach La Paz und El Alto einfach unglaublich aufregend und unser Stofftier-Einhorn Philipp war natürlich auch immer mit von der Partie und hat für einige Lacher und jede Menge Spaß gesorgt.

Nach einer unfallfreien Rückfahrt sind wir jetzt wieder in Santa Cruz angekommen und genießen das schöne Wetter in vollen Zügen. Von angenehmen 30 bis 35 Grad können wir im deutschen Durchschnittssommer schließlich nur träumen.

Nun zählen wir die Stunden, bis wir in die Chiquitania und in unseren Einsatzort San Ignacio de Velasco kommen, wo unser Einsatz dann erst richtig beginnt. Aber vorher heißt es wieder Koffer packen – das letzte Mal vorerst.

Ich freue mich jetzt schon, dann auch möglichst bald von unserem eigentlichen Einsatz und unserem Alltag in Bolivien zu berichten.

Bis dahin y besos de Bolivia

Eure Julia

Messdienertag der GdG am 22.08.2015

Am 22.08.2015 lud der GdG-Rat zum ersten Mal sämtliche Messdiener aus der Gemeinschaft der Gemeinden nach Hinsbeck zum Messdienertag ein.

Viele waren dieser Einladung gefolgt und so fuhren auch wir mit einer Kaldenkirchener und Leuther Delegation sonntags in der Früh in Richtung in Hinsbeck.

Mit bunt gemischten Gruppen von Medis aus allen Gemeinden ging es dann quer durch den Wald von Station zu Station, an denen zahlreiche Spiele und Aufgaben von allen Teilnehmern erfolgreich absolviert wurden. Nach einer großen Stärkung vom Grill bedankte sich Pater Marek in einem Gottesdienst für den schönen Zusammenhalt und den tollen gemeinsamen Tag mit allen Messdienern.

Sämtliche Leiter waren sich am Ende einig: Ein solcher Tag sollte in Zukunft öfter angeboten werden.

Rückblick Pfarrfest Kaldenkirchen am 16.08.2015

Es kann nicht sein! Es darf nicht sein!

Nein, nein, nein! Wann hat es das letzte Mal beim Pfarrfest geregnet?

Beim Aufbauen war es noch trocken gewesen …
Besonders erwähnenswert ist hier die gemeinsame Zelt-Trage-Aktion … Jeder nahm eine Stange und dann ab durch die Fußgängerzone bis in den Convent-Garten.

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Und am Sonntag dann hat sich die Sonne versteckt.

“Der Himmel geht über allen auf” – im wahrsten Sinne des Wortes.

In Windeseile wurden alle Stände in den Convent verlegt und die Zelte vor dem Eingang wie eine große Zeltstadt errichtet, damit man auch trockenen Fußes zum Getränkewagen kam – zum Glück hatten wir (wohl in weiser Voraussicht) den Getränkewagen bereits näher am Convent aufgestellt als in den Vorjahren.

Das hatte auch seinen Grund: Der Platz auf dem hinteren Gelände musste für die Feuerwehr reserviert werden, die eingeladen worden war, ihre Fahrzeuge vorzustellen und besonders den Kindern zu zeigen.

Musikalisch begleitet wurde das Pfarrfest von der Kreisfeuerwehrkapelle und dem Trommlercorps.

Trotz des Regenwetters war die Stimmung gut und viele sind gekommen!

Das glaubt ihr nicht?! Dann schaut euch doch die Fotos an und erinnert euch an einen schönen Tag!

 

Viehhofen 2015 – Zwölfter und letzter Tag

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Das Ende einer langen Reise

Ein letztes Mal kamen um 09:00 Uhr alle Teilnehmer und Leiter zum gemeinsamen Frühstück zusammen. Anschließend begann das Packen! Socken hier, Sonnencreme da, viele Dinge mussten in den richtigen Koffern verstaut werden. Als das größte Chaos beseitigt war, fuhren alle gemeinsam zur Vorderkaser Klamm. Vor der Klamm liegt ein Naturbadegebiet. Im See und im Fluss konnten die Kinder toben und das wunderbare Wetter genießen. Der ein oder andere wurde unfreiwillig nass, bei dem Wetter trocknete alles aber ruck zuck.

Nach der Rückkehr wartete das letzte, natürlich köstliche Essen in der Bachmühle auf uns. Gestärkt und müde begann für die Teilnehmer die Fahrt ins Muggeldorf Kaldenkirchen, die Ankunft ist gegen 07:00 Uhr geplant.

Zuletzt danken wir unseren aufmerksamen Lesern, die unsere Ferienfahrt auf diesem Wege in den letzten zwei Wochen verfolgt haben. Und natürlich allen Kindern, die diese wunderbare Zeit mitgetragen haben. Zuletzt der Familie Grünwald für die tolle Bewirtung und Gastfreundschaft!

Wir hoffen, Ihnen haben die kleinen Impressionen unseres Viehhofen-Aufenthaltes gefallen, für Kommentare sind wir weiterhin dankbar.

Für die Leiterrunde
Julia Böhm
Alexander Rennen

Viehhofen 2015 – Elfter Tag

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Der Sieg über den dunklen Lord Voldemort

Der Morgen begann für die Nicht-Hüttenwanderer wie üblich mit einem gemütlichen Frühstück. Die Truppe startete anschließend nach Saalbach, um mit der Seilbahn zum Kohlmaiskogel zu fahren. Seibahn Fahren – immer ein amüsantes Erlebnis! Auf der Bergstation angekommen, wanderte eine Truppe zum Gipfel der Wildenkarhütte (1910 m), auf dem ein fantastischer Ausblick auf die schwitzenden Wanderer wartete.

Auf der Mittelstation traf die Gruppe auf die übrigen Wanderer der kleineren Tour. Diese führte unterhalb des Gipfels entlang.

Gemeinsam ging es für alle an den Rückweg nach Saalbach.

Auf der Hütte startete der Tag für einige sehr früh. Der Sonnenaufgang bei wolkenlosem Himmel wurde ab 6 Uhr in der Frühe genossen.
Nach einem reichhaltigen Frühstück machte sich die Truppe auf den Rückweg nach Viehhofen. Über mehrere Gipfel endete die aufregende Hüttentour nach 16 gewanderten Kilometern bei größter Hitze.

In der letzten großen Zaubershow wurde nach einem harten Kampf der dunkle Lord Voldemort besiegt und aus der Bachmühle vertrieben. Da der böse Zauberer die Punktevergabe für den diesjährigen Hauspokal leider ungültig gemacht hatte, wurde der Hauspokal allen kleinen und großen Teilnehmern verliehen.

Die letzte Nacht vor der Rücktour in das Muggel-Dorf wurde wie jeher mit wenig Schlaf verbracht. Morgen Abend startet der Weg nach Hause…

Viehhofen 2015 – Zehnter Tag

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Ab auf die Hütte!

Am heutigen Morgen starteten wir gemütlich in den Tag. Die “Großen” packten für die Hüttentour zur Pinzgauer Hütte, die Anderen spielten am Haus und bastelten haufenweise Papierboote für unser jährliches Schiffeversenken. Über 150 Boote kamen zusammen, auch dank zahlreicher Pringels-Dosen, deren Inhalt in den letzten Tagen fleißig verzehrt worden war.

Gegen Mittag fuhren die Älteren los, um von Zell am See über die Areit Alm zur Pinzgauer Hütte zu wandern. Den im Haus Gebliebenen wurde elektronisch von einer tollen Hütte und einem super Ausblick berichtet (siehe Foto).

Ebenfalls gegen Mittag warteten die Kleinen gespannt auf das anstehende Schiffeversenken. Am Bach angelangt war zunächst jedoch das Wasser interessanter: Wasserschlacht, Steine werfen,… Anschließend durften die Schiffe versenkt werden. Treffsicher gingen alle Boote unter und wurden natürlich zum Schutz der Natur umweltgerecht entsorgt.

Zum Abendessen nur folgendes: Nadine vermutete den Nachtisch schon ganz richtig: Es gab Schokokuchen!

Am Abend ging es für die restlichen verbliebenen großen Teilnehmer nach Zell am See, wo beim Stadtfest ein entspannter Abend verbracht wurde.

Viehhofen 2015 – Neunter Tag

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Wunderbare Eiswelten…

… und luftige Höhen! Auch an diesem Tage stand wieder eine anstrengende Wanderung an. Und so ging es in aller Frühe mit dem Bus nach Kaprun bzw. darüber hinaus zu den Stauseen. Von dort ging ein Großteil der Gruppe den steilen Weg zum Großen Grieskogel (3066 m) an. 200 m unterhalb des Gipfels fand die Wanderung jedoch ein jähes Ende, da der Weg über einen schmalen Grad zu gefährlich wurde. Daher gingen alle tapferen Wanderer ohne Erreichen des Gipfels wieder zurück. Belohnt sie nur mit dem bis dahin tollen, wolkenlosen Ausblick.

Die kleinere Truppe hingegen erreichte einen kleinen Gipfel: die Spitze des Berges zwischen den beiden Staudämmen.

Nach langer Rückkehr wartete die schnellste Zaubershow, die Hogwarts je gesehen hat, auf die Teilnehmer.

Anschließend fielen alle müde in ihre Betten.

Viehhofen 2015 – Achter Tag

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Super Sonnenschein!

Mit einem straffen Zeitplan ging es am Morgen los! Erster Tagesordnungspunkt: Frühstück! Zweiter Tagesordnungspunkt: auf nach Saalbach, dort stand ein wenig Freizeit in der schönen touristischen Stadt auf dem Plan, die vielerseits zum Pizza- bzw. Eisessen genutzt wurde, bevor es frisch gestärkt in den dritten Tagesordnungspunkt: Schwimmbad! überging. Dank des strahlenden Sonnenscheins konnte hier ein toller Nachmittag verbracht werden, ohne dass übermäßige Sonnenbrände vermeldet werden müssten.

Platt und glücklich kehrten alle zum Abendessen wieder. Anschließend hieß es: fünfter Tagesordnungspunkt: Fahrt mit dem Bus zum Sigmund-Thun-Klamm. Hier konnte man sich in einem Informationszentrum über regenerative Stromgewinnung informieren. Um 20:00 Uhr startete ein Fackelzug durch die Klamm mit Lagerfeuer, einer Sage und (außerplanmäßig) der Anfeuerung eines sich sehr langsam fortbewegenden Sondertransports irgendeines Kraftwerkteils den Berg hinauf.

Pfarren in der GdG Nettetal